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02 MAI
Sonntag, 19:30 Andreas Rainer: Wiener Alltagspoeten
Wiener Alltagspoeten

Seit sieben Jahren sammelt der Wiener Alltagspoet Andreas Rainer Zitate, Situationen und Skurrilitäten aus dem Wiener Alltag. Sein Blick in der Stadt der großen Bühnen richtet sich vor allem auf die kleinen Gassen, Kaffeehäuser, U-Bahnstationen und Supermärkte, in denen sich tagtäglich Komödie und Tragödie die Hand geben. Nach vier Bestsellern tritt er nun erstmals selbst auf die Bühne, um an einem Abend das Unmögliche zu versuchen: einen Leitfaden zu erarbeiten, wie man die lebenswerteste Stadt der Welt überlebt.

Wie kann es sein, dass Wien gleichzeitig die lebenswerteste, aber auch die unfreundlichste Stadt der Welt ist? Wieso haben wir die Muße, den ganzen Tag im Kaffeehaus zu vertrödeln, schreien aber panisch nach einer zweiten Kassa, wenn drei Leute vor uns im Supermarkt anstehen? 

Anhand von Bildern und Zitaten aus dem Wiener Alltag wird einen Abend lang das Bild einer Stadt gezeichnet, in der man mit Prunk um sich wirft, während zwanzig Meter weiter bereits die Welt untergeht.

Für Wiener*innen und alle, die es noch werden wollen. Manchmal steht nur ein Spritzer zwischen Rettung und Weltuntergang. 

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05 MAI
Mittwoch, 19:30 Gunkl: Apropos übrigens Überleitungen mit Füllung ohne Anspruch auf Vollständigkeit
Apropos übrigens

Mich beschäftigt die Frage, ob es denn auch gefühltes Fühlen gibt. Und dann natürlich, wenn es gefühltes Fühlen tatsächlich gibt, ob sich das beliebig weiter fortführen läßt; also, man fühlt zwar nicht, aber es fühlt sich so an, als fühlte man. Wenn das geht, muß man so wirklich, richtig und in echt fühlen, daß man fühlt, oder genügt es, wenn man das - sozusagen in zweiter Ableitung - auch nur fühlt? Ich nehme aber an, daß diese Frage wirklich nur mich beschäftigt, deshalb werde ich in diesem Programm eher andere Sachen besprechen.

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06 MAI
Donnerstag, 19:30 Gunkl: Apropos übrigens Überleitungen mit Füllung ohne Anspruch auf Vollständigkeit
Apropos übrigens

Mich beschäftigt die Frage, ob es denn auch gefühltes Fühlen gibt. Und dann natürlich, wenn es gefühltes Fühlen tatsächlich gibt, ob sich das beliebig weiter fortführen läßt; also, man fühlt zwar nicht, aber es fühlt sich so an, als fühlte man. Wenn das geht, muß man so wirklich, richtig und in echt fühlen, daß man fühlt, oder genügt es, wenn man das - sozusagen in zweiter Ableitung - auch nur fühlt? Ich nehme aber an, daß diese Frage wirklich nur mich beschäftigt, deshalb werde ich in diesem Programm eher andere Sachen besprechen.

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07 MAI
Freitag, 19:30 Martin Puntigam: Der Heilige Puntigam
Der Heilige Puntigam

Das neue Soloprogramm des überregional bekannten People Pleasers! 

Vor 100 Jahren ist der erste Heilige Puntigam gestorben. Höchste Zeit für einen neuen! Und Martin Puntigam, kabarettistischer High-Potential, First Mover und einer der frommsten Atheisten des Landes, ist bereit, das Kreuz auf sich zu nehmen. Für uns alle. 

Denn heilig wird man nicht einfach so. Da muss vieles passen. Da reicht es nicht, wenn man wen kennt im Ministerium oder im Ordinariat. Oder weiß, wo man immer einen Parkplatz findet. Auch am Sonntagabend! 

Aber Sie können helfen: indem Sie sein neues Super-Solo besuchen, am besten mehrmals und in Begleitung. Das ist am einfachsten. Und nicht nur für ihn, sondern vor allem zu ihm beten, wenn Gram und Schmerz Sie drücken. Denn um heiliggesprochen zu werden, muss man mindestens ein Wunder nachweisen! (Was an sich schon ein Wunder wäre, gelänge sowas! ;-))

Also helfen Sie mit, rufen Sie ihn an in Ihren dunklen Stunden, erflehen Sie Heilung durch ihn von Siechtum und Pein! Damit es möglichst bald heißt: "Santo subito!"  

Denn die Alternative, um heilig zu werden, nämlich als Märtyrer zu sterben, würde er gern nur im Notfall ausreizen. Und wenn alles nichts hilft, dann spricht er sich eben selber heilig. So schwer kann das nicht sein. Das haben schon so viele geschafft, obwohl sie bereits tot waren.


DER HEILGE PUNTIGAM 
Das neue Soloprogramm des Pater Ralph der Kabarettszene!
Ein Black Friday der guten Laune, eine Engtanzrunde der gepflegten Unterhaltung!!
Kommen Sie, bevor er heiliggesprochen wird und Sie sich seine Reliquien nicht mehr leisten können!!!

Zur Website von Martin!

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08 MAI
Samstag, 19:30 Martin Puntigam: Der Heilige Puntigam
Der Heilige Puntigam

Das neue Soloprogramm des überregional bekannten People Pleasers! 

Vor 100 Jahren ist der erste Heilige Puntigam gestorben. Höchste Zeit für einen neuen! Und Martin Puntigam, kabarettistischer High-Potential, First Mover und einer der frommsten Atheisten des Landes, ist bereit, das Kreuz auf sich zu nehmen. Für uns alle. 

Denn heilig wird man nicht einfach so. Da muss vieles passen. Da reicht es nicht, wenn man wen kennt im Ministerium oder im Ordinariat. Oder weiß, wo man immer einen Parkplatz findet. Auch am Sonntagabend! 

Aber Sie können helfen: indem Sie sein neues Super-Solo besuchen, am besten mehrmals und in Begleitung. Das ist am einfachsten. Und nicht nur für ihn, sondern vor allem zu ihm beten, wenn Gram und Schmerz Sie drücken. Denn um heiliggesprochen zu werden, muss man mindestens ein Wunder nachweisen! (Was an sich schon ein Wunder wäre, gelänge sowas! ;-))

Also helfen Sie mit, rufen Sie ihn an in Ihren dunklen Stunden, erflehen Sie Heilung durch ihn von Siechtum und Pein! Damit es möglichst bald heißt: "Santo subito!"  

Denn die Alternative, um heilig zu werden, nämlich als Märtyrer zu sterben, würde er gern nur im Notfall ausreizen. Und wenn alles nichts hilft, dann spricht er sich eben selber heilig. So schwer kann das nicht sein. Das haben schon so viele geschafft, obwohl sie bereits tot waren.


DER HEILGE PUNTIGAM 
Das neue Soloprogramm des Pater Ralph der Kabarettszene!
Ein Black Friday der guten Laune, eine Engtanzrunde der gepflegten Unterhaltung!!
Kommen Sie, bevor er heiliggesprochen wird und Sie sich seine Reliquien nicht mehr leisten können!!!

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09 MAI
Sonntag, 19:30 Mike Supancic: Traumhafte Zeiten
Traumhafte Zeiten

Mike Supancic surft diesmal durch das Traum-Zeit-Kontinuum: In seiner Albtraumhitparade erleben Sie die kostengünstige Do it yourself Chirurgie, Elon Musk als Berater für das österreichische Schulsystem und die dreistesten Städtebeschimpfungen seit Thomas Bernhard.

Künstliche Intelligenz und natürliche Blödheit geben sich ein Stelldichein. Hundertfünfzig Prozent Zölle auf Pinguine und Vulkansteuern auf den Vesuv, die berüchtigte Spielplatzbande feiert ihre tausendste Verurteilung mit einer fröhlichen Bankomatsprengung.

Werden wir wieder munter, oder bleibt der geheimnisvolle Albtraumfänger des berüchtigten Shasi Ben Ghazi die letzte Hoffnung, um den Teufelskreis der Angst für immer zu durchbrechen?

Denn wie schon der hochsteirische Volksmund spricht: „In traumhaften Zeiten muss man wach bleiben. Oder auch nicht.“

Mit seinem neuen Programm „Traumhafte Zeiten“ leitet Mike Supancic 2027 ein Jubiläumsjahr ein!
Mike feiert sein 40-jähriges Bühnenjubiläum sowie seinen 60. Geburtstag!


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Tickets ab 28,00 €
12 MAI
Mittwoch, 19:30 BlöZinger: Wie im Zoo
Wie im Zoo

Ein Marder beißt dem Wagen die Leitungen durch. Ein Mann greift zum Schweizer Taschenmesser. Und irgendwo im Wald wartet seit dreißig Jahren ein Baum namens Bertl.
Von da an wird es nur noch schräger.
„Wie im Zoo“ ist ein Abend über das seltsame Verhältnis zwischen Mensch und Tier, zwischen Beobachter und Beobachtetem, zwischen Technik und der Sehnsucht, einfach im Wald zu leben. Am Ende ist nicht mehr ganz klar, wer hier eigentlich wen beobachtet.
Es geht um eine selbstgebaute Marderfalle mit E-Auto-Antrieb, um einen Briefträger namens Hubert, der kurz gebrannt hat — aber zum Glück nur kurz und um die Erkenntnis, dass der Mensch vermutlich nicht die Krone der Schöpfung ist.
Dazwischen: rauchende Jungrehe, philosophische Höhlenbilder und die ehrliche Feststellung, dass das Publikum das gefährlichste Raubtier im Raum ist.
BlöZinger verbinden präzise Beobachtung mit absurder Konsequenz und einem feinen Gespür für den Moment, in dem das Alltägliche plötzlich ins Surreale kippt — ganz ohne Anlauf, ganz ohne Netz und mit nur zwei Stühlen.

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13 MAI
Donnerstag, 19:30 Sonja Pikart: Stark
Stark

Es gibt so viele Gipfel in diesem Land - und die Rede ist hier nicht nur von Bergen: der höchste Schaukelstuhl der Welt, die größte begehbare Weinflasche der Südsteiermark, die schnellste Sommerrodelbahn diesseits der Donau. Superlative, wo man hinschaut – und sie alle wollen
bestiegen, erklommen, bewältigt, bezwungen werden.

In einer Welt, die alles und jeden in Gewinner und Verlierer einteilt, muss jede Kleinstadt das größte Irgendwas haben und jeder Mensch über sich hinauswachsen. Doch wenn Stärke nur noch Selbstzweck ist, ist dann nicht jeder Gipfel gleichzeitig ein Tiefpunkt?

Sonja Pikart beobachtet, wie „starke“ Männer sich in ihrem Machthunger den Planeten einverleiben. Wie High-Performer im Gym ihre Herzen trainieren – nicht, um besser zu lieben, sondern um schneller wegzurennen. Dabei entdeckt sie Poesie in Zeiten der Schwäche. Umringt
von einer Armee aus Kernfamilien, die glaubt, das Spiel des Lebens gewonnen zu haben, findet sie Romantik in Freundschaften.

Und als man ihr im schwächsten Moment ihres Lebens entgegenschreit: „Du bist so stark!“, bastelt sie sich eine Actionfigur von sich selbst und realisiert: jetzt ist die Zeit, sich unsterblich
zu fühlen!

Ein Programm über Helden und solche, die es nie waren.

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14 MAI
Freitag, 19:30 Christina Kiesler: Maschine
Maschine

Christina Kiesler ist das Mädchen aus der Stahlstadt (nein, nicht Linz).
Sie ist in die große Stadt gegangen (auch nicht Linz).
Und irgendwo auf dem Weg ist dann aus dem kleinen Mädchen aus der Stahlstadt ein großes Mädchen aus Stahl geworden. Denn das Leben verlangt nach Aufrüstung.
Physisch wie mental.
Schließlich liegen genug Steine im Weg, mit freundlicher Unterstützung von „DAS PATRIACHAT“.
Also wird trainiert, gelaufen, geradelt und optimiert. Der einzige Ring, den sich das Mädchen aus Stahl wünscht, ist der geschlossene Fitnessring auf der Smartwatch - weil ein Tag erst dann ein
erfolgreicher Tagist, wenn 15.000 Schritte geschafft sind.
Und ein gemeinsames Feindbild gibt es auch:
DIE CARBS.
Sagt zumindest der Fitness-Influencer.
Während ihre Freundinnen das zweite Kind bekommen und sich selbst irgendwo zwischen Familie und Alltag verlieren, verliert sich die Kieslerin, geplagt von Selbstzweifeln, im Schreiben des
zweiten Kabarettprogramms.
Sie jagt am Laufband dem Runner’s High hinterher, spult Kilometer auf dem Rennrad ab – und nimmt sich selbst dabei ziemlich wichtig.
Fehlen eigentlich nur noch Webergrill und Schnauzer et voilà – ist sie am Ende selbst das Patriarchat?

Nach dem preisgekrönten Programm „Nachspielzeit“ nimmt Christina Kiesler in MASCHINE den Optimierungswahnsinn unserer Zeit genauso auseinander wie alte und neue Rollenbilder – und nicht zuletzt sich selbst.
Denn irgendwie sind wir doch alle Maschinen. Mit Systemfehlern, blauen Pillen gegen Hardwareprobleme,leeren Batterien und unfassbar viel Datenvolumen.
Und wenn der eigene Akku gerade einmal leer ist?
Christina Kiesler lädt ihn in MASCHINE wieder auf.

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17 MAI
Montag, 19:30 Andreas Rainer: Wiener Alltagspoeten
Wiener Alltagspoeten

Seit sieben Jahren sammelt der Wiener Alltagspoet Andreas Rainer Zitate, Situationen und Skurrilitäten aus dem Wiener Alltag. Sein Blick in der Stadt der großen Bühnen richtet sich vor allem auf die kleinen Gassen, Kaffeehäuser, U-Bahnstationen und Supermärkte, in denen sich tagtäglich Komödie und Tragödie die Hand geben. Nach vier Bestsellern tritt er nun erstmals selbst auf die Bühne, um an einem Abend das Unmögliche zu versuchen: einen Leitfaden zu erarbeiten, wie man die lebenswerteste Stadt der Welt überlebt.

Wie kann es sein, dass Wien gleichzeitig die lebenswerteste, aber auch die unfreundlichste Stadt der Welt ist? Wieso haben wir die Muße, den ganzen Tag im Kaffeehaus zu vertrödeln, schreien aber panisch nach einer zweiten Kassa, wenn drei Leute vor uns im Supermarkt anstehen? 

Anhand von Bildern und Zitaten aus dem Wiener Alltag wird einen Abend lang das Bild einer Stadt gezeichnet, in der man mit Prunk um sich wirft, während zwanzig Meter weiter bereits die Welt untergeht.

Für Wiener*innen und alle, die es noch werden wollen. Manchmal steht nur ein Spritzer zwischen Rettung und Weltuntergang. 

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19 MAI
Mittwoch, 19:30 Julia Brandner: Calm your tits
Calm your tits

In ihrem zweiten Soloprogramm „Calm your tits“ serviert Julia Brandner eine gehörige Portion österreichischen Schmäh – ehrlich, frech und urkomisch. Mit messerscharfer Zunge und entwaffnender Offenheit spricht sie über die Absurditäten von Hochzeiten, peinliche Celebrity Crushes, offene Beziehungen und ihre eigene Bisexualität. Zwischen Dates mit toten Fischen, gesellschaftlichen Tabus und Selbstironie trifft sie immer genau ins Schwarze –manchmal provokant, oft charmant, aber immer zum Brüllen komisch. Wer glaubt, schon alles gehört zu haben, sollte erst mal ihre Stories hören.

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20 MAI
Donnerstag, 19:30 Julia Brandner: Calm your tits
Calm your tits

In ihrem zweiten Soloprogramm „Calm your tits“ serviert Julia Brandner eine gehörige Portion österreichischen Schmäh – ehrlich, frech und urkomisch. Mit messerscharfer Zunge und entwaffnender Offenheit spricht sie über die Absurditäten von Hochzeiten, peinliche Celebrity Crushes, offene Beziehungen und ihre eigene Bisexualität. Zwischen Dates mit toten Fischen, gesellschaftlichen Tabus und Selbstironie trifft sie immer genau ins Schwarze –manchmal provokant, oft charmant, aber immer zum Brüllen komisch. Wer glaubt, schon alles gehört zu haben, sollte erst mal ihre Stories hören.

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26 MAI
Mittwoch, 19:30 BlöZinger: Wie im Zoo
Wie im Zoo

Ein Marder beißt dem Wagen die Leitungen durch. Ein Mann greift zum Schweizer Taschenmesser. Und irgendwo im Wald wartet seit dreißig Jahren ein Baum namens Bertl.
Von da an wird es nur noch schräger.
„Wie im Zoo“ ist ein Abend über das seltsame Verhältnis zwischen Mensch und Tier, zwischen Beobachter und Beobachtetem, zwischen Technik und der Sehnsucht, einfach im Wald zu leben. Am Ende ist nicht mehr ganz klar, wer hier eigentlich wen beobachtet.
Es geht um eine selbstgebaute Marderfalle mit E-Auto-Antrieb, um einen Briefträger namens Hubert, der kurz gebrannt hat — aber zum Glück nur kurz und um die Erkenntnis, dass der Mensch vermutlich nicht die Krone der Schöpfung ist.
Dazwischen: rauchende Jungrehe, philosophische Höhlenbilder und die ehrliche Feststellung, dass das Publikum das gefährlichste Raubtier im Raum ist.
BlöZinger verbinden präzise Beobachtung mit absurder Konsequenz und einem feinen Gespür für den Moment, in dem das Alltägliche plötzlich ins Surreale kippt — ganz ohne Anlauf, ganz ohne Netz und mit nur zwei Stühlen.

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30 MAI
Sonntag, 19:30 Heidelbeerhugo: 10-Meter-Turm
10-Meter-Turm

Einen Namen wie „Michael Bauer“ merkt sich niemand. Also sollte der Künstlername auf Social Media einprägsam sein und so wurde es „Heidelbeerhugo“, unter dem Michael seit 2022 fast 100.000 Follower auf Instagram & TikTok begeistert. Aber die Leute sagen trotzdem, wie sie wollen zu ihm: Ribiseldjango zum Beispiel und Michael hört auf alles.
Weil es Hollunderheinzi und seinem Publikum auch live so viel Spaß zusammen macht, präsentiert er nun sein zweites Kabarettsolo und fragt sich: Werden Dinge wirklich besser, nur weil man sie immer wieder macht? Wie oft ist er schon barfuß an seinem Nachtkastl vorbeigegangen, und trotzdem gibt sein kleiner Zeh dem Holzfurnier regelmäßig ein Begrüßungsbussi. Muss man alles probiert haben? Und wie oft muss man etwas machen, bis man weiß, dass man es tatsächlich nicht kann?
So feiert Brombeerbertl in seinem neuen Programm „10-Meter-Turm“ einen Abend der Beinahe-Erfolge im Leben. Gelacht werden darf mit und über Paprikapeppi und seine Fehleinschätzungen vermeintlich glasklarer Situationen. Begleiten Sie Gurkengustl zum Familienbesuch bei seiner serbischen Mutter und erleben Sie das legendäre 3-Augen-Gespräch, das sein Onkel dabei nie auslässt. Beamen Sie sich mit Wacholderwickerl in die 90er, wo er jahrelang im Reserve-Team seines Herzensfußballklubs ASV Vösendorf gespielt hat. Insgesamt acht Minuten. Sein größter Erfolg: Er blieb verletzungsfrei. Kurkumakurtl wuchs heran, verhütete so konsequent wie erfolgreich – was seine beiden Kinder bestätigen können – und kennt daher auch sämtliche Herausforderungen des Alltags, als Familienvater und Mann der besten Frau der Welt.
Auf der Bühne erfüllt Michael Bauer, wie schon bei seinem Debütprogramm „Was frag ich auch so blöd?“, Versprechen, die er nie gegeben hat, und erfreut somit sein Publikum. Schmeißen Sie sich in die Badepanier und springen Sie mit Heidelbeerhugo vom 10-Meter-Turm!
Was wird’s? Köpfler oder Bauchfleck?

Regie und Co-Autor: Paul Klambauer

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01 / 408 44 92 oder kabarett@niedermair.at