Id:3

01 APR
Donnerstag, 19:30 Magda Leeb: Frag Magda
Frag Magda

Alle wissen alles, aber niemand kennt sich aus. Wir tragen das Wissen der Welt in unseren Handys spazieren und scheitern trotzdem an den großen und kleinen Fragen des Lebens: Sag ich meiner Nachbarin, dass ich ihren Teenager beim Rauchen erwischt habe? Lüge ich beim Vorstellungsgespräch? Soll ich die Familien-Whatsapp-Gruppe verlassen? Soll ich glauben, was die KI mir erzählt? Und vor allem, was soll das alles und wann sind wir endlich damit fertig?
Damit ist es jetzt vorbei! Magda Leeb stellt die größtmögliche Behauptung in den Raum: Auf alle Lebensfragen des Publikums eine Antwort zu haben. Das ist unmöglich? Wer Impro-Kabarett kennt, weiß, alles ist möglich! Und wer es nicht kennt und neugierig ist: Frag Magda!

Formatentwicklung: Ursula Anna Baumgartner

Zur Website von Magda Leeb!

weitere Termine
Tickets ab 25,00 €
03 APR
Samstag, 19:30 Sonja Pikart: Stark
Stark

Es gibt so viele Gipfel in diesem Land - und die Rede ist hier nicht nur von Bergen: der höchste Schaukelstuhl der Welt, die größte begehbare Weinflasche der Südsteiermark, die schnellste Sommerrodelbahn diesseits der Donau. Superlative, wo man hinschaut – und sie alle wollen
bestiegen, erklommen, bewältigt, bezwungen werden.

In einer Welt, die alles und jeden in Gewinner und Verlierer einteilt, muss jede Kleinstadt das größte Irgendwas haben und jeder Mensch über sich hinauswachsen. Doch wenn Stärke nur noch Selbstzweck ist, ist dann nicht jeder Gipfel gleichzeitig ein Tiefpunkt?

Sonja Pikart beobachtet, wie „starke“ Männer sich in ihrem Machthunger den Planeten einverleiben. Wie High-Performer im Gym ihre Herzen trainieren – nicht, um besser zu lieben, sondern um schneller wegzurennen. Dabei entdeckt sie Poesie in Zeiten der Schwäche. Umringt
von einer Armee aus Kernfamilien, die glaubt, das Spiel des Lebens gewonnen zu haben, findet sie Romantik in Freundschaften.

Und als man ihr im schwächsten Moment ihres Lebens entgegenschreit: „Du bist so stark!“, bastelt sie sich eine Actionfigur von sich selbst und realisiert: jetzt ist die Zeit, sich unsterblich
zu fühlen!

Ein Programm über Helden und solche, die es nie waren.

zu Sonjas Website

weitere Termine
Tickets ab 26,00 €
04 APR
Sonntag, 19:30 Mike Supancic: Traumhafte Zeiten
Traumhafte Zeiten

Mike Supancic surft diesmal durch das Traum-Zeit-Kontinuum: In seiner Albtraumhitparade erleben Sie die kostengünstige Do it yourself Chirurgie, Elon Musk als Berater für das österreichische Schulsystem und die dreistesten Städtebeschimpfungen seit Thomas Bernhard.

Künstliche Intelligenz und natürliche Blödheit geben sich ein Stelldichein. Hundertfünfzig Prozent Zölle auf Pinguine und Vulkansteuern auf den Vesuv, die berüchtigte Spielplatzbande feiert ihre tausendste Verurteilung mit einer fröhlichen Bankomatsprengung.

Werden wir wieder munter, oder bleibt der geheimnisvolle Albtraumfänger des berüchtigten Shasi Ben Ghazi die letzte Hoffnung, um den Teufelskreis der Angst für immer zu durchbrechen?

Denn wie schon der hochsteirische Volksmund spricht: „In traumhaften Zeiten muss man wach bleiben. Oder auch nicht.“

Mit seinem neuen Programm „Traumhafte Zeiten“ leitet Mike Supancic 2027 ein Jubiläumsjahr ein!
Mike feiert sein 40-jähriges Bühnenjubiläum sowie seinen 60. Geburtstag!


zur webiste von Mike

weitere Termine
Tickets ab 28,00 €
05 APR
Montag, 19:30 Christina Kiesler: Maschine PREMIERE!
Maschine

Christina Kiesler ist das Mädchen aus der Stahlstadt (nein, nicht Linz).
Sie ist in die große Stadt gegangen (auch nicht Linz).
Und irgendwo auf dem Weg ist dann aus dem kleinen Mädchen aus der Stahlstadt ein großes Mädchen aus Stahl geworden. Denn das Leben verlangt nach Aufrüstung.
Physisch wie mental.
Schließlich liegen genug Steine im Weg, mit freundlicher Unterstützung von „DAS PATRIACHAT“.
Also wird trainiert, gelaufen, geradelt und optimiert. Der einzige Ring, den sich das Mädchen aus Stahl wünscht, ist der geschlossene Fitnessring auf der Smartwatch - weil ein Tag erst dann ein
erfolgreicher Tagist, wenn 15.000 Schritte geschafft sind.
Und ein gemeinsames Feindbild gibt es auch:
DIE CARBS.
Sagt zumindest der Fitness-Influencer.
Während ihre Freundinnen das zweite Kind bekommen und sich selbst irgendwo zwischen Familie und Alltag verlieren, verliert sich die Kieslerin, geplagt von Selbstzweifeln, im Schreiben des
zweiten Kabarettprogramms.
Sie jagt am Laufband dem Runner’s High hinterher, spult Kilometer auf dem Rennrad ab – und nimmt sich selbst dabei ziemlich wichtig.
Fehlen eigentlich nur noch Webergrill und Schnauzer et voilà – ist sie am Ende selbst das Patriarchat?

Nach dem preisgekrönten Programm „Nachspielzeit“ nimmt Christina Kiesler in MASCHINE den Optimierungswahnsinn unserer Zeit genauso auseinander wie alte und neue Rollenbilder – und nicht zuletzt sich selbst.
Denn irgendwie sind wir doch alle Maschinen. Mit Systemfehlern, blauen Pillen gegen Hardwareprobleme,leeren Batterien und unfassbar viel Datenvolumen.
Und wenn der eigene Akku gerade einmal leer ist?
Christina Kiesler lädt ihn in MASCHINE wieder auf.

weitere Termine
Tickets ab 24,00 €
07 APR
Mittwoch, 19:30 Heidelbeerhugo: 10-Meter-Turm
10-Meter-Turm

Einen Namen wie „Michael Bauer“ merkt sich niemand. Also sollte der Künstlername auf Social Media einprägsam sein und so wurde es „Heidelbeerhugo“, unter dem Michael seit 2022 fast 100.000 Follower auf Instagram & TikTok begeistert. Aber die Leute sagen trotzdem, wie sie wollen zu ihm: Ribiseldjango zum Beispiel und Michael hört auf alles.
Weil es Hollunderheinzi und seinem Publikum auch live so viel Spaß zusammen macht, präsentiert er nun sein zweites Kabarettsolo und fragt sich: Werden Dinge wirklich besser, nur weil man sie immer wieder macht? Wie oft ist er schon barfuß an seinem Nachtkastl vorbeigegangen, und trotzdem gibt sein kleiner Zeh dem Holzfurnier regelmäßig ein Begrüßungsbussi. Muss man alles probiert haben? Und wie oft muss man etwas machen, bis man weiß, dass man es tatsächlich nicht kann?
So feiert Brombeerbertl in seinem neuen Programm „10-Meter-Turm“ einen Abend der Beinahe-Erfolge im Leben. Gelacht werden darf mit und über Paprikapeppi und seine Fehleinschätzungen vermeintlich glasklarer Situationen. Begleiten Sie Gurkengustl zum Familienbesuch bei seiner serbischen Mutter und erleben Sie das legendäre 3-Augen-Gespräch, das sein Onkel dabei nie auslässt. Beamen Sie sich mit Wacholderwickerl in die 90er, wo er jahrelang im Reserve-Team seines Herzensfußballklubs ASV Vösendorf gespielt hat. Insgesamt acht Minuten. Sein größter Erfolg: Er blieb verletzungsfrei. Kurkumakurtl wuchs heran, verhütete so konsequent wie erfolgreich – was seine beiden Kinder bestätigen können – und kennt daher auch sämtliche Herausforderungen des Alltags, als Familienvater und Mann der besten Frau der Welt.
Auf der Bühne erfüllt Michael Bauer, wie schon bei seinem Debütprogramm „Was frag ich auch so blöd?“, Versprechen, die er nie gegeben hat, und erfreut somit sein Publikum. Schmeißen Sie sich in die Badepanier und springen Sie mit Heidelbeerhugo vom 10-Meter-Turm!
Was wird’s? Köpfler oder Bauchfleck?

Regie und Co-Autor: Paul Klambauer

zur Website von Michael

weitere Termine
Tickets ab 27,00 €
08 APR
Donnerstag, 19:30 Severin Groebner: Ich bin das Volk!
Ich bin das Volk!

Ein Regierungsprogramm von seiner Severinität in Groebner Verfassung

Es soll da bloß keiner auf blöde Ideen kommen. Der kleine Mann auf der Straße, das ist immer noch ein Mensch wie Du und ich. Fragen wir ihn also, den kleinen Mann.
Erste Frage: warum ist der kleine Mann eigentlich immer auf der Straße? Hat er kein zu Hause? Und wie klein ist er genau? Und strebt das Volk immer nach Größe, weil es aus lauter kleinen Männern besteht?
Und das Volk? Was will es? Weiß es überhaupt, was es will? Oder was es ist? Und was sagt man ihm? Dem Volk? Natürlich eines: Folgt’s!
Denn es gibt einen, der weiß das alles. Schließlich ist das Volk der Severin! Oder Souverän? Egal, Hauptsache Rufzeichen!!!

Das wird eine volkenreiche Begegnung. Mit volkigen Begründungen. Hier bleibt nichts volkenlos. Volk-asko verunsichert sozusagen. Hier kommt ein Autokrat zum Knutschen. Einer bei dem die Willkür vor der Pflicht kommt.
Eben einer wie Du und ich.

weitere Termine
Tickets ab 28,00 €
10 APR
Samstag, 19:30 Andreas Rebers: I bleibat jetzt do
I bleibat jetzt do

Gibt es Gründe, Deutschland zu verlassen? Ja!
Gibt es Gründe, in Österreich zu bleiben? Ja.
Obwohl Rebers links und reich ist, geht es ihm aber nicht um politische Verfolgung, oder Steuerhinterziehung.
Rebers spielt einfach nur gern in Österreich und schätzt als „Humanist der radikalen Mitte“ den „Österreichischen Weg“, egal wo er hinführt.

>>> Website Andreas Rebers

weitere Termine
Tickets ab 27,00 €
11 APR
Sonntag, 19:30 Andreas Rebers: I bleibat jetzt do
I bleibat jetzt do

Gibt es Gründe, Deutschland zu verlassen? Ja!
Gibt es Gründe, in Österreich zu bleiben? Ja.
Obwohl Rebers links und reich ist, geht es ihm aber nicht um politische Verfolgung, oder Steuerhinterziehung.
Rebers spielt einfach nur gern in Österreich und schätzt als „Humanist der radikalen Mitte“ den „Österreichischen Weg“, egal wo er hinführt.

>>> Website Andreas Rebers

weitere Termine
Tickets ab 27,00 €
14 APR
Mittwoch, 19:30 Hosea Ratschiller: HAPPY PLACE
HAPPY PLACE

Der Hosea ist in der Stadt. Und staunt nicht schlecht. Es gibt jetzt ein Geschäft, das hat immer offen, aber da ist kein Mensch. Nie! Dort arbeitet auch keiner. Es ist der reinste Asozialmarkt. Wie willst du so eine Welt noch schönreden? Es muss was passieren!
Der Hosea ist in der Stadt. Und findet helle Worte für dunkle Zeiten. Dann geht das Licht an. Endlich ist Showtime. Hereinspaziert! Lachen Sie alles raus, Sie sind in besten Händen.
Herzlich Willkommen am Happy Place!

Regie: Petra Dobetsberger

Zur Website von Hosea

weitere Termine
Tickets ab 26,00 €
15 APR
Donnerstag, 19:30 Elli Bauer: fAngst?
fAngst?

"Einmal im Leben", denkt sich Elli, "will ich so mutig sein wie eine Stadttaube."

In ihrem dritten Programm "fAngst?" zeigt Elli Bauer wie wir Menschen mit Angst tanzen. Um Angst herumtanzen. Aber auch wie wir aus unserer Angst wieder heraustanzen können. Wie kratze ich gekonnt eine juckende Stelle, die man in der Öffentlichkeit nicht kratzen darf, ohne die Hände zu
benutzen? Wie stehe ich, nachdem ich gestolpert bin, lässig vom Boden wieder auf? Wie oft kann ich ein Stück Marmorkuchen vom Buffet holen, um beim Vernetzungstreffen mit niemandem reden zu müssen? Lassen Sie sich von Elli an der Hand nehmen und erleben Sie einen Bachata der Neurosen. Tanzen Sie Tango mit Ihren Sorgen und präsentieren Sie Ihre Unsicherheiten mit Jazz-Hands.

Das Leben ist ein konstanter Balance-Akt mit Hebefigur. Denn, wenn wir das Gleichgewicht verlieren, rufen wir doch alle das gleiche: fAngst mi?

Website Elli Bauer

weitere Termine
Tickets ab 24,00 €
16 APR
Freitag, 19:30 Christof Spörk: Maximo Lieder
Maximo Lieder

Christof Spörk hat schon viele Lieder geschrieben. Und er kann ein Lied davon singen, wie es ist, im schönsten Land der latenten Unzufriedenheit, pardon im unzufriedensten Land der latenten Schönheit zu leben. Andere mögen Heimat- oder Liebeslieder sülzen. Spörk trällerte bisher eher über Lärmschutzwände, Gewerbeparks oder Schneekanonen. Immer in der HoƯnung, sie mögen ob seines Gesanges aufhören, das Land zu erschandeln. Spörks Lieder lieben immer das Leben, auch wenn das Leben oft lieblos ist.

Mit „Maximo Lieder“ kehrt der promovierte Politikwissenschaftler und proklamierte Jazzsänger Spörk zu seinen Wurzeln zurück. Schon 2001 gründete er ein austro-kubanisches Projekt namens „Maximo Lieder“, eine musikalisch-satirische Anspielung auf den Rockstar unter den starken Männern, den – Karl Marx habe ihn selig! – längst verstorbenen „Máximo Líder“ Fidel Castro. Damals war sogar der ORF überzeugt, die Zeit der starken Führer und Diktatoren sei vorbei. Deswegen musste Karl Moik gehen. Das Paradies schien nahe. Doch weit gefehlt. Fröstelnd staunend erleben wir gerade eine Renaissance der genauso „starken“ wie intellektuell bescheidenen Männer, denen man eigentlich besser keinen Hund anvertraut. Wobei, die meisten lieben ihren Hund ohnehin mehr als ihr Land.

Nicht nur Hundebesitzerinnen wähnen sich gerade im falschen Jahrhundert. Auch der berühmte Vogel, den jede/r Wahlberechtigte sein Eigen nennen darf, ist vielerhirns am Verrecken. Wahrscheinlich stimmt die Futterzufuhr nicht. Zu viel von allem. Zu wenig Essbares. Smartphones mögen handlicher sein als Zeitungen. Doch Vögel essen im Gegensatz zum Homo Sapiens ungerne heiße Luft oder alternative Fakten. Zumindest ein Körndl
(Wahrheit) sollte immer dabei sein. Bei den Vögeln jetzt.

Aber bitte keine Sorge: „Maximo Lieder“ Spörk gibt keine vorschnellen Antworten. Stellt aber vielleicht manche richtige Frage. Gehört die Weltgeschichte zur Spezies der Wiederkäuer? Wenn ja, sind wir geschichtsschreibenden Menschen eher Ziegen oder Schafe, wie es eine führende
Weltreligion behauptet? Oder: warum achten wir bei Kindergärtnerinnen drauf, dass sie gute Menschen sind und werfen Selbiges Politikerinnen vor? Warum werden Arschlöcher im Manneskörper als durchsetzungsstark bewundert? Ja, warum eigentlich lassen wir uns von ausgemachten Deppen Tag für Tag vorführen? Befinden wir uns vielleicht auf einer kollektiven Verkaufsfahrt für KI? Und warum macht ein fehlendes „i“, aus der schönsten aller Künste, der MUSIK, einen seelisch verwahrlosten, bitterarmen Multimilliadär, der von sich meint, die Welt retten zu müssen?

Ab Jänner 2026 und ab dann immer wieder: Maximo Lieder!

Denn was die Welt jetzt braucht ist: Liedership!

weitere Termine
Tickets ab 27,00 €
17 APR
Samstag, 19:30 Christina Kiesler: Maschine
Maschine

Christina Kiesler ist das Mädchen aus der Stahlstadt (nein, nicht Linz).
Sie ist in die große Stadt gegangen (auch nicht Linz).
Und irgendwo auf dem Weg ist dann aus dem kleinen Mädchen aus der Stahlstadt ein großes Mädchen aus Stahl geworden. Denn das Leben verlangt nach Aufrüstung.
Physisch wie mental.
Schließlich liegen genug Steine im Weg, mit freundlicher Unterstützung von „DAS PATRIACHAT“.
Also wird trainiert, gelaufen, geradelt und optimiert. Der einzige Ring, den sich das Mädchen aus Stahl wünscht, ist der geschlossene Fitnessring auf der Smartwatch - weil ein Tag erst dann ein
erfolgreicher Tagist, wenn 15.000 Schritte geschafft sind.
Und ein gemeinsames Feindbild gibt es auch:
DIE CARBS.
Sagt zumindest der Fitness-Influencer.
Während ihre Freundinnen das zweite Kind bekommen und sich selbst irgendwo zwischen Familie und Alltag verlieren, verliert sich die Kieslerin, geplagt von Selbstzweifeln, im Schreiben des
zweiten Kabarettprogramms.
Sie jagt am Laufband dem Runner’s High hinterher, spult Kilometer auf dem Rennrad ab – und nimmt sich selbst dabei ziemlich wichtig.
Fehlen eigentlich nur noch Webergrill und Schnauzer et voilà – ist sie am Ende selbst das Patriarchat?

Nach dem preisgekrönten Programm „Nachspielzeit“ nimmt Christina Kiesler in MASCHINE den Optimierungswahnsinn unserer Zeit genauso auseinander wie alte und neue Rollenbilder – und nicht zuletzt sich selbst.
Denn irgendwie sind wir doch alle Maschinen. Mit Systemfehlern, blauen Pillen gegen Hardwareprobleme,leeren Batterien und unfassbar viel Datenvolumen.
Und wenn der eigene Akku gerade einmal leer ist?
Christina Kiesler lädt ihn in MASCHINE wieder auf.

weitere Termine
Tickets ab 24,00 €
18 APR
Sonntag, 19:30 Mike Supancic: Traumhafte Zeiten
Traumhafte Zeiten

Mike Supancic surft diesmal durch das Traum-Zeit-Kontinuum: In seiner Albtraumhitparade erleben Sie die kostengünstige Do it yourself Chirurgie, Elon Musk als Berater für das österreichische Schulsystem und die dreistesten Städtebeschimpfungen seit Thomas Bernhard.

Künstliche Intelligenz und natürliche Blödheit geben sich ein Stelldichein. Hundertfünfzig Prozent Zölle auf Pinguine und Vulkansteuern auf den Vesuv, die berüchtigte Spielplatzbande feiert ihre tausendste Verurteilung mit einer fröhlichen Bankomatsprengung.

Werden wir wieder munter, oder bleibt der geheimnisvolle Albtraumfänger des berüchtigten Shasi Ben Ghazi die letzte Hoffnung, um den Teufelskreis der Angst für immer zu durchbrechen?

Denn wie schon der hochsteirische Volksmund spricht: „In traumhaften Zeiten muss man wach bleiben. Oder auch nicht.“

Mit seinem neuen Programm „Traumhafte Zeiten“ leitet Mike Supancic 2027 ein Jubiläumsjahr ein!
Mike feiert sein 40-jähriges Bühnenjubiläum sowie seinen 60. Geburtstag!


zur webiste von Mike

weitere Termine
Tickets ab 28,00 €
22 APR
Donnerstag, 19:30 Chrissi Buchmasser: Zugzwang
Zugzwang

Höchste Eisenbahn! Ein neues Kabarettprogramm muss her. Eine neue Wohnung. Eine neue Stadt? Oder doch aufs Land? Kindergarten, Karriere, Kundenkonto? Oder als Gast fortfahren? Und wenn ja, wohin?

Chrissi Buchmasser steht unter Zugzwang, und mitten in der Rushhour ihres Lebens. Prioritäten gehören gesetzt, Entscheidungen getroffen, und die Weichen für die Zukunft gestellt. Und das jetzt. Denn sie weiß: Irgendwann ist für uns alle der Zug abgefahren.

Nach ihrem preisgekrönten Debüt Braves Kind treffen wir Chrissi Buchmasser in ihrem zweiten Programm auf dem sinnbildlichen Bahnsteig des Lebens. Mit scharfsinnigen Einordnungen und erfrischendem Humor reist sie mit uns in die Welt der Entscheidungen. Und das mit voller Fahrt.

Ein Programm für alle, die das Leben gerne in vollen Zügen genießen.

weitere Termine
Tickets ab 24,00 €
23 APR
Freitag, 19:30 Christian Dolezal: Tante Pepi
Tante Pepi

Der »Dole« erzählt nur Geschichten, die sich tatsächlich genau so zugetragen haben. Wenn jemand ihm nicht glaubt, zeigt er Beweisfotos am Handy und schwört dazu. Er müsste sich für vieles davon schämen. Tut er auch, weil ihm das seine alte Tante Pepi einredet. Aber die hat selbst einen seltsamen Lebenswandel. Sie war trotzdem stets mit Trost und Rat zur Stelle, außer wenn im Fernsehen gerade »Dallas« lief.

Der liebesuntüchtige Dole kam schon als Teenager bei Frauen null an. Fast null. Eigentlich null. Bis er draufkam, dass er eine ganz außergewöhnliche Begabung hat. Da war er auf einmal auch ein bisschen attraktiv. Kurz. Und dann gibt es noch einen wundersamen Freund. Ob der ein Primat ist oder ein Genie, das müssen Sie selbst entscheiden.

weitere Termine
Tickets ab 28,00 €
24 APR
Samstag, 19:30 Blonder Engel: Lieder, die lustig sind und manchmal ein bisserl traurig, aber das ist okay
Lieder, die lustig sind und manchmal ein bisserl traurig, aber das ist okay

ERSTER AUFZUG

Telefonat; Blonder Engel auf der Couch im Salon seiner Finca liegend, das Smartphone auf Lautsprecher; sein Booker mit Headset am Ohr in seinem Büro auf und ab gehend und dabei wild gestikulierend.

ERSTER AUFTRITT

Angel. Booker.

B o o k e r (aufbrausend, beinahe schreiend). Oida weil man so einen schas Programmtitel einfach nicht bringen kann!
A n g e l (schelmisch grinsend). Warum denn nicht? Er beschreibt doch super, was ich mache und was mein Publikum an einem Abend beim Angel erwartet, oder!?
B o o k e r (sich beruhigend und mit Daumen, Zeige und Mittelfinger die Stelle zwischen seinen Augenbrauen massierend). Schau, ich versteh das ja alles mit künstlerischer Weiterentwicklung und so und dass du deine, ich sag jetzt mal, „melancholischeren“ Songs auch auf die Bühne bringst. Ich weiß auch, dass dir sehr an diesem Spagat aus „lustig und ernst“ gelegen ist und ich hab dir auch schon gesagt, dass ich finde, dass du ihn bravourös bewältigst: deine Fans lieben die feinfühlige Seite von ihrem funny Angel. Und auch dein neues Album, das im Herbst erscheint, ist ein Wahnsinn und die Krönung dieser Entwicklung, best of both worlds quasi. Aber „Lieder, die lustig sind und manchmal ein bisserl traurig, aber das ist okay“... (hält inne.) Bist du noch da?
A n g e l. Jaja. Sicher. Ich weiß nur nicht, was ich sagen soll. Ich find den Titel super.
B o o k e r. (seufzt.) Er ist zu lang. Zu sperrig. Da deuten mir ja die Veranstalter allesamt den Vogel. Und überhaupt: der wird sowieso in jeder Zeitung mit „Lieder, die...“ oder so abgekürzt werden. Die Spalten in den Veranstaltungskalendern sind doch viel zu schmal für so einen Tit...
A n g e l (aufbrausend). He Oida! Du liegst mir jeden zweiten Tag damit im Ohr, dass ich TikTok-Videos machen und den ganzen Social Media-Schas fahren soll und jetzt kommst du mir mit Spaltenbreite in Zeitungen. Was ist denn jetzt mit digitalem Zeitalter?
B o o k e r (aufbrausend). In dem ist der Titel auch zu lang. Grad in dem! (schnaubt.) Sag den Schas einmal in einem Reel. Gehen gleich zehn Sekunden drauf dafür und wenn du die Leute aber nicht in den ersten drei Seku...
A n g e l (sich erzürnt in Rage schreiend und wild gestikulierend). Ich schreibe Lieder für Menschen, die Zeit haben, und keine playlistkompatiblen Soundflächen fürs Hochkantvideodestillat! Bühne detto! Ich spiele für ein Publikum, keinen Algorithmus! Für Menschen, die neugierig sind auf mich und meine Kunst, meine Lieder und ihre Geschichten. Für Menschen, die sich darauf einlassen wollen und sich eben dafür Zeit nehmen.
B o o k e r (aufbrausend sarkastisch). Ja super! Dann hast du eh den perfekten Programmtitel gefunden. Weil für den muss man sich viel Zeit nehmen. (rollt mit den Augen.)
A n g e l (triumphierend). Sag ich doch.
B o o k e r (schüttelt resignierend den Kopf.) Du machst doch eh, was du willst. Schreib mir halt bitte kein Dramolett als Pressetext.

Website Blonder Engel

weitere Termine
Tickets ab 25,00 €
28 APR
Mittwoch, 19:30 Antonia Stabinger: Dünnes Eis
Dünnes Eis

Antonia Stabinger betritt – allen Warnungen zum Trotz – das dünne Eis. Mit Freude hört sie es knacken und schlittert mit vollem Körpereinsatz über die aktuelle Weltlage. Statt in eine warme Jacke schlüpft sie dabei wieder in zahlreiche Rollen – darunter natürlich auch ihr beliebtes sprechendes Genital, Clit/Doris.

Mit scharfem Witz, surrealen Intermezzi und Musik nimmt sie das Publikum mit auf einen entspannten Spaziergang auf dem schmalen Grat. Dabei erzählt sie vom Scheitern als Strategie, über die absurdesten Wege zur Macht bis hin zur Frage, ob es eine gute Idee ist, Männer zu koperien, um nach oben zu kommen. Dabei sollten doch alle kommen! Zwischen Machtwahn und Selbstzweifel fragt sie sich: Auch wenn ein Eisberg uns nicht mehr zum Kentern bringt: Was trägt uns noch?

Antonia Stabinger beweist einmal mehr ihre Qualität als scharfsinnige, sympathische Beobachterin unserer Zeit, deren Figuren so witzig wie entlarvend sind. Ein Abend, der Lust macht, selbst Risiko einzugehen – und hemmungslos zu lachen, bevor das Eis bricht.

weitere Termine
Tickets ab 26,00 €
29 APR
Donnerstag, 19:30 Romeo Kaltenbrunner: Heimweh
Heimweh

Romeo muss heim, von Wien nach Oberösterreich. Die Oma liegt im Sterben. Wieder mal. Die Reise in sein Heimatdorf ist für Romeo auch eine Zeitreise zurück in seine eigene Kindheit und Jugend. Er trifft seine alte Jugendliebe wieder, die er damals in der Schulzeit leider nicht küssen durfte. Ihre Familie hatte es verboten. Ein bissl deswegen, weil Romeo die falsche Hautfarbe hatte. Hauptsächlich aber, weil er zu wenig Hektar hatte (Anm.: Null).

Romeo besucht daheim im Dorf ein Zeltfest, auf dem immer noch die gleiche Band wie vor 15 Jahren spielt, und wo ihn immer noch die selben Nazis wie vor 15 Jahren verprügeln wollen. Herrlich ist das, wenn manche Dinge im Leben einfach immer gleich bleiben.

Umgeben von Grillhendl-Duft und leicht betrunken von einer ganzen Schachtel Jägermeister wird Romeo nostalgisch. Soll er am Ende gar nicht mehr zurück nach Wien, wo die Menschen zwar liberaler - aber leider auch fader sind? Ist doch das Dorf hier seine wahre Heimat? Was ist denn Heimat überhaupt? Kann man auf sein Vaterland stolz sein, wenn man seinen eigenen Vater nicht kennt?

In seinem zweiten Kabarett-Programm „HEIMWEH“ spricht Romeo Kaltenbrunner über sein Aufwachsen am Land, und wie es ist, wenn man fremder aussieht, als es der eigene Familienname und der Dialekt vermuten lassen.

Website Romeo Kaltenbrunner

weitere Termine
Tickets ab 26,00 €
30 APR
Freitag, 19:30 Peter Panierer: STREUGUT
STREUGUT

Ein Abend über Freundschaft und die Kunst, sich selbst im Weg zu stehen

In seinem zweiten Programm nimmt Peter Panierer sein Publikum mit auf eine Reisedurch die eigenen Wendepunkte – vom Aufwachsen im Arbeiterbezirk über den Ausstieg aus dem Lehrerberuf bis hin zu den Tücken des eigenen Erscheinungsbilds. Es sind Geschichten von gewollten Neuanfängen und Beobachtungen eines Erwachsenen, der immer noch versucht das Leben zu verstehen, erzählt mit Wiener Straßenwitz und einer gehörigen Portion Selbstironie. Ob der Lachanfall, der ihn ausgerechnet während der Trauung eines guten Freundes überkommt, betrunkene Anrufe bei der Polizei oder die verzweifelte Toilettensuche im ersten Griechenlandurlaub – Panierer lässt das Publikum direkt an seinen Erfahrungenteilhaben. Er regt sich über Systeme und eine Politik auf, die sich erstaunlich treffsicherselbst im Weg steht. Doch zwischen all dem Wahnsinn stellt er auch die Frage, was im Leben wirklich zählt – und kommt zur einfachen Erkenntnis: Es sind die eigenen Freunde, die einen durch die absurdesten Situationen tragen und einem hinterher nie erlauben, sie zu vergessen.

„STREUGUT" ist Comedy, die direkt aus dem Leben kommt, und Kabarett, das Tempound Pointen liebt – ein Abend voller Geschichten, die nachwirken, auch weil siemanchmal unbequem ehrlich sind – und immer mit der Einladung zumWiedererkennen.

Über Peter Panierer: Das Schaffen des Peter Panierer ist schwer überschaubar und, so wie die Kunstfigur ansich, im stetigen Wandel. Im Brotberuf war Mathias Hofbauer Kulturmanager und Volksschullehrer in Wien.Wo die Grenzen zwischen ihm und seinem Alter Ego Peter Panierer verlaufen, kann er selbst längst nicht mehr nachvollziehen. Gemeinsam pendeln sie zwischen Kabarett, Stand Up, Moderation, Schauspiel, Eventmanagement sowie Engagements als Autor und Sprecher. Zudem war er jahrelang Mitveranstalter der Eventreihe „Rapper lesenRapper“, aktuell moderiert er zudem das erste Floridsdorfer Pubquiz “Quiz21”.


Sein erstes Kabarett Programm INTRO feierte im Dezember 2023 Premiere in Wien.

Auszeichnungen:

2017 Ö1 Hörspielwettbewerb „Track5“ (Publikumspreis)
2023 Grazer Kleinkunstvogel (Jurypreis)
2024 Freistädter Frischling (Jurypreis)
2025 Ennser Kleinkunstkartoffel (Publikumspreis)

>>> Website Peter Panierer

weitere Termine
Tickets ab 25,00 €
01 / 408 44 92 oder kabarett@niedermair.at