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03 MAR
Mittwoch, 19:30 BlöZinger: Wie im Zoo
Wie im Zoo

Ein Marder beißt dem Wagen die Leitungen durch. Ein Mann greift zum Schweizer Taschenmesser. Und irgendwo im Wald wartet seit dreißig Jahren ein Baum namens Bertl.
Von da an wird es nur noch schräger.
„Wie im Zoo“ ist ein Abend über das seltsame Verhältnis zwischen Mensch und Tier, zwischen Beobachter und Beobachtetem, zwischen Technik und der Sehnsucht, einfach im Wald zu leben. Am Ende ist nicht mehr ganz klar, wer hier eigentlich wen beobachtet.
Es geht um eine selbstgebaute Marderfalle mit E-Auto-Antrieb, um einen Briefträger namens Hubert, der kurz gebrannt hat — aber zum Glück nur kurz und um die Erkenntnis, dass der Mensch vermutlich nicht die Krone der Schöpfung ist.
Dazwischen: rauchende Jungrehe, philosophische Höhlenbilder und die ehrliche Feststellung, dass das Publikum das gefährlichste Raubtier im Raum ist.
BlöZinger verbinden präzise Beobachtung mit absurder Konsequenz und einem feinen Gespür für den Moment, in dem das Alltägliche plötzlich ins Surreale kippt — ganz ohne Anlauf, ganz ohne Netz und mit nur zwei Stühlen.

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Tickets ab 28,00 €
04 MAR
Donnerstag, 19:30 Sonja Pikart: Stark
Stark

Es gibt so viele Gipfel in diesem Land - und die Rede ist hier nicht nur von Bergen: der höchste Schaukelstuhl der Welt, die größte begehbare Weinflasche der Südsteiermark, die schnellste Sommerrodelbahn diesseits der Donau. Superlative, wo man hinschaut – und sie alle wollen
bestiegen, erklommen, bewältigt, bezwungen werden.

In einer Welt, die alles und jeden in Gewinner und Verlierer einteilt, muss jede Kleinstadt das größte Irgendwas haben und jeder Mensch über sich hinauswachsen. Doch wenn Stärke nur noch Selbstzweck ist, ist dann nicht jeder Gipfel gleichzeitig ein Tiefpunkt?

Sonja Pikart beobachtet, wie „starke“ Männer sich in ihrem Machthunger den Planeten einverleiben. Wie High-Performer im Gym ihre Herzen trainieren – nicht, um besser zu lieben, sondern um schneller wegzurennen. Dabei entdeckt sie Poesie in Zeiten der Schwäche. Umringt
von einer Armee aus Kernfamilien, die glaubt, das Spiel des Lebens gewonnen zu haben, findet sie Romantik in Freundschaften.

Und als man ihr im schwächsten Moment ihres Lebens entgegenschreit: „Du bist so stark!“, bastelt sie sich eine Actionfigur von sich selbst und realisiert: jetzt ist die Zeit, sich unsterblich
zu fühlen!

Ein Programm über Helden und solche, die es nie waren.

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05 MAR
Freitag, 19:30 Martin Puntigam: Der Heilige Puntigam
Der Heilige Puntigam

Das neue Soloprogramm des überregional bekannten People Pleasers! 

Vor 100 Jahren ist der erste Heilige Puntigam gestorben. Höchste Zeit für einen neuen! Und Martin Puntigam, kabarettistischer High-Potential, First Mover und einer der frommsten Atheisten des Landes, ist bereit, das Kreuz auf sich zu nehmen. Für uns alle. 

Denn heilig wird man nicht einfach so. Da muss vieles passen. Da reicht es nicht, wenn man wen kennt im Ministerium oder im Ordinariat. Oder weiß, wo man immer einen Parkplatz findet. Auch am Sonntagabend! 

Aber Sie können helfen: indem Sie sein neues Super-Solo besuchen, am besten mehrmals und in Begleitung. Das ist am einfachsten. Und nicht nur für ihn, sondern vor allem zu ihm beten, wenn Gram und Schmerz Sie drücken. Denn um heiliggesprochen zu werden, muss man mindestens ein Wunder nachweisen! (Was an sich schon ein Wunder wäre, gelänge sowas! ;-))

Also helfen Sie mit, rufen Sie ihn an in Ihren dunklen Stunden, erflehen Sie Heilung durch ihn von Siechtum und Pein! Damit es möglichst bald heißt: "Santo subito!"  

Denn die Alternative, um heilig zu werden, nämlich als Märtyrer zu sterben, würde er gern nur im Notfall ausreizen. Und wenn alles nichts hilft, dann spricht er sich eben selber heilig. So schwer kann das nicht sein. Das haben schon so viele geschafft, obwohl sie bereits tot waren.


DER HEILGE PUNTIGAM 
Das neue Soloprogramm des Pater Ralph der Kabarettszene!
Ein Black Friday der guten Laune, eine Engtanzrunde der gepflegten Unterhaltung!!
Kommen Sie, bevor er heiliggesprochen wird und Sie sich seine Reliquien nicht mehr leisten können!!!

Zur Website von Martin!

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06 MAR
Samstag, 19:30 Martin Puntigam: Der Heilige Puntigam
Der Heilige Puntigam

Das neue Soloprogramm des überregional bekannten People Pleasers! 

Vor 100 Jahren ist der erste Heilige Puntigam gestorben. Höchste Zeit für einen neuen! Und Martin Puntigam, kabarettistischer High-Potential, First Mover und einer der frommsten Atheisten des Landes, ist bereit, das Kreuz auf sich zu nehmen. Für uns alle. 

Denn heilig wird man nicht einfach so. Da muss vieles passen. Da reicht es nicht, wenn man wen kennt im Ministerium oder im Ordinariat. Oder weiß, wo man immer einen Parkplatz findet. Auch am Sonntagabend! 

Aber Sie können helfen: indem Sie sein neues Super-Solo besuchen, am besten mehrmals und in Begleitung. Das ist am einfachsten. Und nicht nur für ihn, sondern vor allem zu ihm beten, wenn Gram und Schmerz Sie drücken. Denn um heiliggesprochen zu werden, muss man mindestens ein Wunder nachweisen! (Was an sich schon ein Wunder wäre, gelänge sowas! ;-))

Also helfen Sie mit, rufen Sie ihn an in Ihren dunklen Stunden, erflehen Sie Heilung durch ihn von Siechtum und Pein! Damit es möglichst bald heißt: "Santo subito!"  

Denn die Alternative, um heilig zu werden, nämlich als Märtyrer zu sterben, würde er gern nur im Notfall ausreizen. Und wenn alles nichts hilft, dann spricht er sich eben selber heilig. So schwer kann das nicht sein. Das haben schon so viele geschafft, obwohl sie bereits tot waren.


DER HEILGE PUNTIGAM 
Das neue Soloprogramm des Pater Ralph der Kabarettszene!
Ein Black Friday der guten Laune, eine Engtanzrunde der gepflegten Unterhaltung!!
Kommen Sie, bevor er heiliggesprochen wird und Sie sich seine Reliquien nicht mehr leisten können!!!

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07 MAR
Sonntag, 19:30 Aliosha Biz: Ortstaxe
Ortstaxe

Nach dem Achtungserfolg seines ersten Programms „Der Fiddler ohne Ruf" kehrt der Geiger und Kabarett-Quereinsteiger Aliosha Biz mit dem Programm „ORTSTAXE“ (Tirolerisch ausgesprochen) auf die heimischen Kabarettbühnen zurück.
Aber was heißt zurück. Er war ja auch gar nicht weg. Er knüpft nahtlos dort an, wo er gerade erst aufgehört hat. Im Gepäck natürlich seine skurrilen Geschichten aus der ehemaligen Sowjetunion, aus seiner niederösterreichischen Nebenwohnsitz-Wahlheimat, und natürlich auch aus den Tiroler Bergen, mit denen er sich so „gern“ sportlich auseinandersetzt. Ob die Ortstaxe allein das ist, was man bei einem Urlaub zusätzlich zu der Hotelrechnung entrichtet, und ob es allein mit Geld zu begleichen ist, erfährt man am Schluss. Vielleicht.
Musik gibt es natürlich nach wie vor auch – Aliosha hat schließlich nie aufgehört, ein Fiddler zu sein!

Regie: Omar Sarsam

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08 MAR
Montag, 19:30 Michaela Obertscheider: Vergnügt Euch!
Vergnügt Euch!

Michaela Obertscheider referiert als ambitionierte Möchtegernlektorin ausschweifend über alles Mögliche und über möglichst Alles.

Die Expertin für … äh … eigentlich eh vieles … will uns schonungslos belehren, lässt sich aber zu gern ablenken. „Ich fotografiere immer wieder Freunde und zeige diese Bilder dann meinem Essen.“ Die charmante Tirolerin mit der ausgeprägten Spiellust steigt abwechselnd auf große und kleine Bühnen. Und auch gern in Fettnäpfchen. Wir erfahren Einzelheiten ihrer Kindheit in Tirol, ob wir die nun wissen wollen oder nicht. So berichtet sie so erbarmungslos und anschaulich über die damals sehr beliebten Nicki-Pullover, dass einem ganz warm ums Herz wird.Schauen Sie sich das mehrfach preisgekrönte Programm an, um zu erfahren, ob Stand Up auch im Sitzen funktioniert.

Pressestimmen

„Mit Witz fühlt sie Worten und Wendungen auf die Zahnwurzeln…grotesk und tragikomisch.“ Peter Blau, Falter

„Die Präzision, mit der Michaela Obertscheider ihre Figur im Griff hat, ist atemberaubend…“ Peter Wustinger, ORF

„Michaela Obertscheider gehört ja zu den mit Abstand witzigsten Menschen, die ich kenne.“ Alexandra Mantler, Ö1

Kabarettpreise:

1. Platz Burgenländischer Kabarettpreis 2026
1. Platz Ennser Kleinkunstkartoffel 2026
1. Platz Goldener Besen - Stuttgart 2025
1. Platz Weissenhorner Wölfchen - Weissenhorn 2025
1. Platz Herkules Keule - Klagenfurt 2024

Michaela Obertscheider, geb. 1969, ist Kabarettistin, Speakerin und Autorin. Sie bietet Auftrittscoaching, Improtheater- und kreative Schreibkurse für Gruppen und Unternehmen.
Expertise der humorvollen Trainerin: Resilienz, Rhetorik und Humor. ORF1/ ORF3/ Ö1/ SWR/ ARD/ FS1

www.michaelaobertscheider.at

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10 MAR
Mittwoch, 19:30 Gunkl: Apropos übrigens Überleitungen mit Füllung ohne Anspruch auf Vollständigkeit
Apropos übrigens

Mich beschäftigt die Frage, ob es denn auch gefühltes Fühlen gibt. Und dann natürlich, wenn es gefühltes Fühlen tatsächlich gibt, ob sich das beliebig weiter fortführen läßt; also, man fühlt zwar nicht, aber es fühlt sich so an, als fühlte man. Wenn das geht, muß man so wirklich, richtig und in echt fühlen, daß man fühlt, oder genügt es, wenn man das - sozusagen in zweiter Ableitung - auch nur fühlt? Ich nehme aber an, daß diese Frage wirklich nur mich beschäftigt, deshalb werde ich in diesem Programm eher andere Sachen besprechen.

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11 MAR
Donnerstag, 19:30 Gunkl: Apropos übrigens Überleitungen mit Füllung ohne Anspruch auf Vollständigkeit
Apropos übrigens

Mich beschäftigt die Frage, ob es denn auch gefühltes Fühlen gibt. Und dann natürlich, wenn es gefühltes Fühlen tatsächlich gibt, ob sich das beliebig weiter fortführen läßt; also, man fühlt zwar nicht, aber es fühlt sich so an, als fühlte man. Wenn das geht, muß man so wirklich, richtig und in echt fühlen, daß man fühlt, oder genügt es, wenn man das - sozusagen in zweiter Ableitung - auch nur fühlt? Ich nehme aber an, daß diese Frage wirklich nur mich beschäftigt, deshalb werde ich in diesem Programm eher andere Sachen besprechen.

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13 MAR
Samstag, 19:30 Rudi Schöller: Ein traumhafter Abend
Ein traumhafter Abend

„Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum!“ So sagt man. Aber was ist eigentlich der Unterschied? Träumen wir nicht alle, während wir leben? Und leben, während wir träumen?

Rudi Schöller ist bekannt aus der ORF-Sendung „Pension Schöller“ und dem gleichnamigen Podcast. In seinem Programm, das irgendwo zwischen Traum und Wirklichkeit schwebt, nimmt er sein Publikum mit auf eine Reise.

Über Künstliche Intelligenz und die Generation Z, das Älterwerden und neue Rollenbilder, Stadt und Land, soziale Medien und Spiritualität, den Alltag in einer Patchworkfamilie und die kleinen Geschichten, die nur das Leben schreiben kann.
Und manchmal eben auch ein Traum.

>>> Website Rudi Schöller 

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15 MAR
Montag, 19:30 Thomas Maurer: Im Falschen Film
Im Falschen Film

Zu viele Krisen gleichzeitig, zu viele Superschurken, zu viele grindige Digitaleffekte, zu wenige positive Identifikationsfiguren: Wäre die Gegenwart ein Film, hätte der ein Drehbuchproblem. 
Man hätte gerne so was wie eine Fernbedienung, eine, mit der man auf einen anderen, besseren wechseln könnte. 
Aber immerhin: Zumindest fad ist der Film, der grad läuft, echt nicht. Und man kann ja immer auf ein Happy End hoffen. Und Lachen, heißt‘s ja, hilft.

Website von Thomas Maurer

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16 MAR
Dienstag, 19:00 Suse Lichtenberger: STEREO Dauer 60 Minuten
STEREO

Suse Lichtenberger beobachtet Menschen. Und wenn die beobachteten Menschen besonders beobachtungswürdig sind, beobachtet sie sie umgehender. Sie geht dann um sie herum, mehrmals.

Und dann dichtet sie ihnen Geschichten in die Figur: die der jungen Erbin, des Yogalehrer auf der Suche nach innerer Klarheit und der leidenschaftlich gewissenhaften Selbstoptimiererin. Fein gesponnene Geschichten voller Abgründe, Groß- und Kleingeistigkeiten und Herzenswärme, erzählt mit dem Verständnis für den Wunsch der Figuren, alles richtig machen zu wollen, dazugehören und dabei ganz authentisch sein zu wollen.
Wenn es gut läuft, erkennt man sich in den Geschichten wieder. Und wenn´s richtig gut läuft, lacht man nicht nur über die anderen, sondern auch über sich selbst.

Nach ihrem autobiografischen ersten Programm schlüpft Suse Lichtenberger in STEREO in verschiedene Figuren, deren Themen, Sorgen und Lebensentwürfe aber in Wahrheit auch wieder auf sie zurückfallen. Klanglich alles picobello in Stereo, also mit mindestens zwei Schalkquellen.

Konzept/Text: Suse Lichtenberger
Regie und Musik: Imre LB

Zur Website von Suse!

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Tickets ab 18,00 €
16 MAR
Dienstag, 20:45 Sebastian Hochwallner : Einzelmännchen Dauer 60 Minuten
Einzelmännchen

Sebastian war schon immer ein Einzelgänger.
Weniger ein einsamer Wolf als ein scheuer Fuchs, der sich am Rande der Großstadt angesiedelt und an die Umgebung und Nähe zum Menschen angepasst hat. Vorwiegend nachtaktiv, zieht er sich tagsüber in seinen Bau zurück. 

Zu seinen Artgenossen, den Männern, pflegt er ein überwiegend distanziertes Verhältnis.
Über deren Verhalten er mal überrascht, in letzter Zeit jedoch immer öfter schockiert ist.
Vielleicht war er nicht wachsam genug, viel wahrscheinlicher aber wollte er die Abgründe einfach nicht sehen. 

Ist die Welt tatsächlich so aus den Fugen geraten oder spielt ihm sein Gehirn einfach einen unfassbar langen und gemeinen Streich? Schon faszinierend, wie sehr uns unser eigenes Gehirn täuschen kann.
Aber wer denkt sich das eigentlich? Das Gehirn des Verfassers dieser Zeilen. Dieses narzisstische Stück Fleisch. 

Sebastian Hochwallner wird Ihnen an diesem Abend keine Streiche spielen, aber Sie vielleicht manchmal in die Irre führen.Viel lieber spielt er Ihnen was vor: sein Programm.

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Tickets ab 18,00 €
17 MAR
Mittwoch, 19:30 BlöZinger: Wie im Zoo
Wie im Zoo

Ein Marder beißt dem Wagen die Leitungen durch. Ein Mann greift zum Schweizer Taschenmesser. Und irgendwo im Wald wartet seit dreißig Jahren ein Baum namens Bertl.
Von da an wird es nur noch schräger.
„Wie im Zoo“ ist ein Abend über das seltsame Verhältnis zwischen Mensch und Tier, zwischen Beobachter und Beobachtetem, zwischen Technik und der Sehnsucht, einfach im Wald zu leben. Am Ende ist nicht mehr ganz klar, wer hier eigentlich wen beobachtet.
Es geht um eine selbstgebaute Marderfalle mit E-Auto-Antrieb, um einen Briefträger namens Hubert, der kurz gebrannt hat — aber zum Glück nur kurz und um die Erkenntnis, dass der Mensch vermutlich nicht die Krone der Schöpfung ist.
Dazwischen: rauchende Jungrehe, philosophische Höhlenbilder und die ehrliche Feststellung, dass das Publikum das gefährlichste Raubtier im Raum ist.
BlöZinger verbinden präzise Beobachtung mit absurder Konsequenz und einem feinen Gespür für den Moment, in dem das Alltägliche plötzlich ins Surreale kippt — ganz ohne Anlauf, ganz ohne Netz und mit nur zwei Stühlen.

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18 MAR
Donnerstag, 19:30 Antonia Stabinger: Dünnes Eis
Dünnes Eis

Antonia Stabinger betritt – allen Warnungen zum Trotz – das dünne Eis. Mit Freude hört sie es knacken und schlittert mit vollem Körpereinsatz über die aktuelle Weltlage. Statt in eine warme Jacke schlüpft sie dabei wieder in zahlreiche Rollen – darunter natürlich auch ihr beliebtes sprechendes Genital, Clit/Doris.

Mit scharfem Witz, surrealen Intermezzi und Musik nimmt sie das Publikum mit auf einen entspannten Spaziergang auf dem schmalen Grat. Dabei erzählt sie vom Scheitern als Strategie, über die absurdesten Wege zur Macht bis hin zur Frage, ob es eine gute Idee ist, Männer zu koperien, um nach oben zu kommen. Dabei sollten doch alle kommen! Zwischen Machtwahn und Selbstzweifel fragt sie sich: Auch wenn ein Eisberg uns nicht mehr zum Kentern bringt: Was trägt uns noch?

Antonia Stabinger beweist einmal mehr ihre Qualität als scharfsinnige, sympathische Beobachterin unserer Zeit, deren Figuren so witzig wie entlarvend sind. Ein Abend, der Lust macht, selbst Risiko einzugehen – und hemmungslos zu lachen, bevor das Eis bricht.

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19 MAR
Freitag, 19:30 Maria Muhar: Mariannengraben
Mariannengraben

Ein in die Jahre gekommenes Tankstellen-Bistro am tiefsten Punkt Österreichs, dem Mariannengraben. 113 Meter über dem Meeresspiegel wandert, neben diversen Getränken, das Weltgeschehen über den klebrigen Tresen: Misslungene Grillabende, die Unfähigkeit aus einer EU-genormten Buttermilchpackung zu trinken, hardcore Liebeskummer und die ewige Treue zum Verbrenner im Autoland Österreich.
Angetrieben von Melange und Marillenschnaps ist man bald bei den ganz großen Begriffen angelangt: bei Freiheit, Verantwortung und Gerechtigkeit. Bei Macht, Status und seinen Symbolen. Zu später Stunde scheinen sich die verhärteten Fronten keinen Millimeter mehr zu bewegen – nur das Sturmtief Herta nimmt zügig Fahrt auf die Tankstelle auf. Und während der Wasserspiegel steigt, beginnen auch im Mariannengraben die eben noch klar gezogenen Linien zu verschwimmen.

Zwischen düsterem Schmäh und existenzieller Dringlichkeit schlittert Maria Muhar durch eine aberwitzige Reflexion über eine Zeit, die kaum mehr zu fassen ist. Es sei denn, man packt am tiefsten Punkt an.


PRESSESTIMMEN:

Bildgewaltig wie ein Kinofilm
Ö1 

Maria Muhar ist grandios in „Mariannengraben“ – ein sorgfältig komponierter Abend.
Kleine Zeitung

„Mariannengraben” blickt tief in die Risse der Zeit, die die Schuld von einem zum Nächsten schiebt und dabei jede Vision begräbt. Für Maria Muhar ist es ein weiterer Höhenflug.
Die Presse

Das Schöne: Alle kriegen ihr Fett ab.
Falter

Maria Muhar ist kompromisslos und lustig. Mit „Mariannengraben“ ist ihr eine neue österreichische Tragikomödie gelungen. Bitte sofort verfilmen!
Kulturblogger

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24 MAR
Mittwoch, 19:30 BlöZinger: Wie im Zoo
Wie im Zoo

Ein Marder beißt dem Wagen die Leitungen durch. Ein Mann greift zum Schweizer Taschenmesser. Und irgendwo im Wald wartet seit dreißig Jahren ein Baum namens Bertl.
Von da an wird es nur noch schräger.
„Wie im Zoo“ ist ein Abend über das seltsame Verhältnis zwischen Mensch und Tier, zwischen Beobachter und Beobachtetem, zwischen Technik und der Sehnsucht, einfach im Wald zu leben. Am Ende ist nicht mehr ganz klar, wer hier eigentlich wen beobachtet.
Es geht um eine selbstgebaute Marderfalle mit E-Auto-Antrieb, um einen Briefträger namens Hubert, der kurz gebrannt hat — aber zum Glück nur kurz und um die Erkenntnis, dass der Mensch vermutlich nicht die Krone der Schöpfung ist.
Dazwischen: rauchende Jungrehe, philosophische Höhlenbilder und die ehrliche Feststellung, dass das Publikum das gefährlichste Raubtier im Raum ist.
BlöZinger verbinden präzise Beobachtung mit absurder Konsequenz und einem feinen Gespür für den Moment, in dem das Alltägliche plötzlich ins Surreale kippt — ganz ohne Anlauf, ganz ohne Netz und mit nur zwei Stühlen.

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26 MAR
Freitag, 19:30 Peter Panierer: STREUGUT
STREUGUT

Ein Abend über Freundschaft und die Kunst, sich selbst im Weg zu stehen

In seinem zweiten Programm nimmt Peter Panierer sein Publikum mit auf eine Reisedurch die eigenen Wendepunkte – vom Aufwachsen im Arbeiterbezirk über den Ausstieg aus dem Lehrerberuf bis hin zu den Tücken des eigenen Erscheinungsbilds. Es sind Geschichten von gewollten Neuanfängen und Beobachtungen eines Erwachsenen, der immer noch versucht das Leben zu verstehen, erzählt mit Wiener Straßenwitz und einer gehörigen Portion Selbstironie. Ob der Lachanfall, der ihn ausgerechnet während der Trauung eines guten Freundes überkommt, betrunkene Anrufe bei der Polizei oder die verzweifelte Toilettensuche im ersten Griechenlandurlaub – Panierer lässt das Publikum direkt an seinen Erfahrungenteilhaben. Er regt sich über Systeme und eine Politik auf, die sich erstaunlich treffsicherselbst im Weg steht. Doch zwischen all dem Wahnsinn stellt er auch die Frage, was im Leben wirklich zählt – und kommt zur einfachen Erkenntnis: Es sind die eigenen Freunde, die einen durch die absurdesten Situationen tragen und einem hinterher nie erlauben, sie zu vergessen.

„STREUGUT" ist Comedy, die direkt aus dem Leben kommt, und Kabarett, das Tempound Pointen liebt – ein Abend voller Geschichten, die nachwirken, auch weil siemanchmal unbequem ehrlich sind – und immer mit der Einladung zumWiedererkennen.

Über Peter Panierer: Das Schaffen des Peter Panierer ist schwer überschaubar und, so wie die Kunstfigur ansich, im stetigen Wandel. Im Brotberuf war Mathias Hofbauer Kulturmanager und Volksschullehrer in Wien.Wo die Grenzen zwischen ihm und seinem Alter Ego Peter Panierer verlaufen, kann er selbst längst nicht mehr nachvollziehen. Gemeinsam pendeln sie zwischen Kabarett, Stand Up, Moderation, Schauspiel, Eventmanagement sowie Engagements als Autor und Sprecher. Zudem war er jahrelang Mitveranstalter der Eventreihe „Rapper lesenRapper“, aktuell moderiert er zudem das erste Floridsdorfer Pubquiz “Quiz21”.


Sein erstes Kabarett Programm INTRO feierte im Dezember 2023 Premiere in Wien.

Auszeichnungen:

2017 Ö1 Hörspielwettbewerb „Track5“ (Publikumspreis)
2023 Grazer Kleinkunstvogel (Jurypreis)
2024 Freistädter Frischling (Jurypreis)
2025 Ennser Kleinkunstkartoffel (Publikumspreis)

>>> Website Peter Panierer

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Tickets ab 25,00 €
27 MAR
Samstag, 19:30 Romeo Kaltenbrunner: Heimweh
Heimweh

Romeo muss heim, von Wien nach Oberösterreich. Die Oma liegt im Sterben. Wieder mal. Die Reise in sein Heimatdorf ist für Romeo auch eine Zeitreise zurück in seine eigene Kindheit und Jugend. Er trifft seine alte Jugendliebe wieder, die er damals in der Schulzeit leider nicht küssen durfte. Ihre Familie hatte es verboten. Ein bissl deswegen, weil Romeo die falsche Hautfarbe hatte. Hauptsächlich aber, weil er zu wenig Hektar hatte (Anm.: Null).

Romeo besucht daheim im Dorf ein Zeltfest, auf dem immer noch die gleiche Band wie vor 15 Jahren spielt, und wo ihn immer noch die selben Nazis wie vor 15 Jahren verprügeln wollen. Herrlich ist das, wenn manche Dinge im Leben einfach immer gleich bleiben.

Umgeben von Grillhendl-Duft und leicht betrunken von einer ganzen Schachtel Jägermeister wird Romeo nostalgisch. Soll er am Ende gar nicht mehr zurück nach Wien, wo die Menschen zwar liberaler - aber leider auch fader sind? Ist doch das Dorf hier seine wahre Heimat? Was ist denn Heimat überhaupt? Kann man auf sein Vaterland stolz sein, wenn man seinen eigenen Vater nicht kennt?

In seinem zweiten Kabarett-Programm „HEIMWEH“ spricht Romeo Kaltenbrunner über sein Aufwachsen am Land, und wie es ist, wenn man fremder aussieht, als es der eigene Familienname und der Dialekt vermuten lassen.

Website Romeo Kaltenbrunner

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28 MAR
Sonntag, 19:30 Toxische Pommes: Wunschlos unglücklich
Wunschlos unglücklich

Eine überzeugte Marxistin und linke Aktivistin erbt überraschend eine Altbauwohnung und stürzt in eine tiefe Krise. 

Ihrem bürgerlichen Schicksal zum Opfer gefallen, bleibt der Klassenverräterin nichts anderes übrig, als ihre bisherigen Überzeugungen zu hinterfragen und in ihren frisch geerbten vier Wänden nach einem neuen Lebenssinn zu suchen. 

„Wunschlos unglücklich“ ist ein komisches Theaterstück von einem Menschen, der nichts von Theater versteht, für Menschen, die nichts von Theater halten.   

Getrieben von ihrer Begeisterung für die hässlichen Seiten des Lebens parodiert toxische Pommes die österreichische Gesellschaft und entlarvt sie gerne auch mal dort, wo es wehtut. Neben ihren satirischen Kurzvideos bespielt sie seit 2021 verschiedene Kabarettbühnen im deutschsprachigen Raum. 2024 ist ihr Debütroman „Ein schönes Ausländerkind“ bei Zsolnay erschienen.

Nach „Ketchup, Mayo & Ajvar“ ist „Wunschlos unglücklich“ ihr zweites Soloprogramm.

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29 MAR
Montag, 19:30 Andreas Rainer: Wiener Alltagspoeten
Wiener Alltagspoeten

Seit sieben Jahren sammelt der Wiener Alltagspoet Andreas Rainer Zitate, Situationen und Skurrilitäten aus dem Wiener Alltag. Sein Blick in der Stadt der großen Bühnen richtet sich vor allem auf die kleinen Gassen, Kaffeehäuser, U-Bahnstationen und Supermärkte, in denen sich tagtäglich Komödie und Tragödie die Hand geben. Nach vier Bestsellern tritt er nun erstmals selbst auf die Bühne, um an einem Abend das Unmögliche zu versuchen: einen Leitfaden zu erarbeiten, wie man die lebenswerteste Stadt der Welt überlebt.

Wie kann es sein, dass Wien gleichzeitig die lebenswerteste, aber auch die unfreundlichste Stadt der Welt ist? Wieso haben wir die Muße, den ganzen Tag im Kaffeehaus zu vertrödeln, schreien aber panisch nach einer zweiten Kassa, wenn drei Leute vor uns im Supermarkt anstehen? 

Anhand von Bildern und Zitaten aus dem Wiener Alltag wird einen Abend lang das Bild einer Stadt gezeichnet, in der man mit Prunk um sich wirft, während zwanzig Meter weiter bereits die Welt untergeht.

Für Wiener*innen und alle, die es noch werden wollen. Manchmal steht nur ein Spritzer zwischen Rettung und Weltuntergang. 

Wiener Alltagspoeten auf instagram

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31 MAR
Mittwoch, 19:30 BlöZinger: Wie im Zoo
Wie im Zoo

Ein Marder beißt dem Wagen die Leitungen durch. Ein Mann greift zum Schweizer Taschenmesser. Und irgendwo im Wald wartet seit dreißig Jahren ein Baum namens Bertl.
Von da an wird es nur noch schräger.
„Wie im Zoo“ ist ein Abend über das seltsame Verhältnis zwischen Mensch und Tier, zwischen Beobachter und Beobachtetem, zwischen Technik und der Sehnsucht, einfach im Wald zu leben. Am Ende ist nicht mehr ganz klar, wer hier eigentlich wen beobachtet.
Es geht um eine selbstgebaute Marderfalle mit E-Auto-Antrieb, um einen Briefträger namens Hubert, der kurz gebrannt hat — aber zum Glück nur kurz und um die Erkenntnis, dass der Mensch vermutlich nicht die Krone der Schöpfung ist.
Dazwischen: rauchende Jungrehe, philosophische Höhlenbilder und die ehrliche Feststellung, dass das Publikum das gefährlichste Raubtier im Raum ist.
BlöZinger verbinden präzise Beobachtung mit absurder Konsequenz und einem feinen Gespür für den Moment, in dem das Alltägliche plötzlich ins Surreale kippt — ganz ohne Anlauf, ganz ohne Netz und mit nur zwei Stühlen.

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01 / 408 44 92 oder kabarett@niedermair.at