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Gisa Fellerer | presse@niedermair.at | +43 664 234 28 18
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SUCHFENSTER (PRESSEBEREICH)
Zwischen Renovierungschaos und Radiotönen findet Alice, getrieben von lähmender Langeweile, eine geheimnisvolle Tür - und stolpert in eine Welt, die bunter, verrückter und magischer nicht sein könnte. Ein fantastischer Ort, an dem nichts mehr ist wie es scheint. Denn hier lächeln Katzen, bevor man sie sieht und beim Teetrinken fällt man sich ständig ins Wort. Hier ist jeder Tag NICHT-Geburtstag und rätselhafte Raupen geben Rat. Hier herrscht eine Königin, die mit der Farbe blau auf Kriegsfuss steht und kauzige Zwillinge singen für dich. Und manchmal ist man riesengroß und einen Augenblick später winzig klein. Nichts folgt den Regeln, alles ist möglich - Oder ist das alles sowieso nur ein wilder Traum? Alice stapft und strauchelt durch das mitreißende Chaos und findet letztendlich sogar einen Weg zurück nach Hause. Aber im Wunderland führt kein Pfad geradeaus und wer Fragen stellt bekommt selten einfache Antworten. Sicher ist nur eines: Wer sich einmal in diese Welt voller Wunder hineinwagt, kommt verändert zurück ... und vielleicht liegt das Wunderland gar nicht hinter einer Tür, sondern tief in uns selbst, dort wo die Fantasie beginnt und die Wirklichkeit eine Pause macht.
Regie: Caroline Richards
Schauspiel: Ilvie Moritz, Reinhold G. Moritz
Text/Musik: Stefan Lasko
Kostüm: Sigrid Dreger
Assistenz: Cecile Püpke
Illustration: © Clemens Schnedt
Nach dem Achtungserfolg seines ersten Programms „Der Fiddler ohne Ruf" kehrt der Geiger und Kabarett-Quereinsteiger Aliosha Biz mit dem Programm „ORTSTAXE“ (Tirolerisch ausgesprochen) auf die heimischen Kabarettbühnen zurück.
Aber was heißt zurück. Er war ja auch gar nicht weg. Er knüpft nahtlos dort an, wo er gerade erst aufgehört hat. Im Gepäck natürlich seine skurrilen Geschichten aus der ehemaligen Sowjetunion, aus seiner niederösterreichischen Nebenwohnsitz-Wahlheimat, und natürlich auch aus den Tiroler Bergen, mit denen er sich so „gern“ sportlich auseinandersetzt. Ob die Ortstaxe allein das ist, was man bei einem Urlaub zusätzlich zu der Hotelrechnung entrichtet, und ob es allein mit Geld zu begleichen ist, erfährt man am Schluss. Vielleicht.
Musik gibt es natürlich nach wie vor auch – Aliosha hat schließlich nie aufgehört, ein Fiddler zu sein!
Regie: Omar Sarsam
Alltagsprolet – Wiener mit Wurzeln in Jugoslawien und aufgewachsen in Niederösterreich. Sein Humor entsteht aus dem Leben im Dazwischen – weder ganz „jugo“ noch ganz „österreichisch“. Persönliche Erfahrungen verbinden sich mit gesellschaftlichen und politischen Beobachtungen. Sprache, Integration, Rollenbilder und Traditionen dienen dabei als Reibungsflächen für Humor und Kritik. Mit viel Selbstironie und sprachlicher Schärfe entsteht ein kompromissloser, aber liebevoller Blick auf Österreich – von innen und von außen zugleich.
Foto: © Benedikt Novak
Seit sieben Jahren sammelt der Wiener Alltagspoet Andreas Rainer Zitate, Situationen und Skurrilitäten aus dem Wiener Alltag. Sein Blick in der Stadt der großen Bühnen richtet sich vor allem auf die kleinen Gassen, Kaffeehäuser, U-Bahnstationen und Supermärkte, in denen sich tagtäglich Komödie und Tragödie die Hand geben. Nach vier Bestsellern tritt er nun erstmals selbst auf die Bühne, um an einem Abend das Unmögliche zu versuchen: einen Leitfaden zu erarbeiten, wie man die lebenswerteste Stadt der Welt überlebt.
Wie kann es sein, dass Wien gleichzeitig die lebenswerteste, aber auch die unfreundlichste Stadt der Welt ist? Wieso haben wir die Muße, den ganzen Tag im Kaffeehaus zu vertrödeln, schreien aber panisch nach einer zweiten Kassa, wenn drei Leute vor uns im Supermarkt anstehen?
Anhand von Bildern und Zitaten aus dem Wiener Alltag wird einen Abend lang das Bild einer Stadt gezeichnet, in der man mit Prunk um sich wirft, während zwanzig Meter weiter bereits die Welt untergeht.
Für Wiener*innen und alle, die es noch werden wollen. Manchmal steht nur ein Spritzer zwischen Rettung und Weltuntergang.
Foto: Andreas Hofer
Gibt es Gründe, Deutschland zu verlassen? Ja!
Gibt es Gründe, in Österreich zu bleiben? Ja.
Obwohl Rebers links und reich ist, geht es ihm aber nicht um politische Verfolgung, oder Steuerhinterziehung.
Rebers spielt einfach nur gern in Österreich und schätzt als „Humanist der radikalen Mitte“ den „Österreichischen Weg“, egal wo er hinführt.
Foto: © Susie Knoll
AnniKa von Trier ist ein Wortschopf. Mit ihren sprachspielerischen und gesellschaftspolitischen Liedern am Akkordeon trifft sie – Gerade jetzt! Vol.3 – humorvoll den Nerv der Zeit.
Die digitale Überforderung mit der Jederzeit-Erreichbarkeit am Rande des Weltuntergangs mit einer unermüdlichen Stehaufmädchen-Standhaftigkeit sind ihre Themen. Sie besingt den Überfluss des Überflüssigen in Kühlschrank uptown und den Gebäudekomplex als Antwort auf die Wohnungsnot. Die Wertschätzung der Lebenszeit in Prenez-le temps d`aimer und die Liebe zur Natur sind ihr Anliegen. Singen ist für sie die lebendigste Art der Kommunikation, der Dialog mit dem Akkordeon ihr Ausdrucksmittel.
Foto: Felix Broede
Achtung, Antonia Stabinger macht ein Soloprogramm und es wird angenehm! Ja, auch für Sie. Ja, ich meine genau Sie, weiß Ihre Chefin, was Sie gerade in Ihrer Arbeitszeit machen? Und auch Sie, in der Ubahn, und Sie, am Klo!
In "Angenehm" bekommen Sie alles, was Sie wollen: flauschige Labradoodle-Welpen, herzzerreißendes Kinderlachen, Jasmin-Duft mit flüssigem Schokokern und 100% Akku den ganzen Tag (!). All Ihre Bedürfnisse werden an diesem Abend abgedeckt, selbst jene, die nicht einmal Sie oder der Algorithmus von Meta wissen. Dieses Programm ist mehr auf Sie zugeschnitten, als Ihnen lieb sein wird! Sie werden sich wundern, was alles möglich ist, denn hier wird jede Schuld abgeschoben, Verzeihung, remigriert.
Antonia Stabinger kann Ihnen jede (ja, wirklich JEDE) Schlagzeile schönreden. Außerdem beweist sie anschaulich, dass man zwischen gut und Geschlecht nicht unterscheiden muss. In dieser Parade des heiteren Eskapismus erwarten Sie viele verschiedene Figuren, darunter Clit/Doris, das sprechende Genital. Aber auch andere Organe werden angenehm angesprochen: Für die Ohren gibt es fröhliche Klänge, denn ja, auch hier spielt die Musik, und die reiche Auswahl an Kostümen geht direkt ins Auge.
Wäre ja gelacht, wenn Sie sich nicht einen Abend lang Urlaub nehmen könnten, von Korruption, KI und Klimakrise. Also treten Sie ein, in die Self-Care-Zone des Kabaretts!
Ausgezeichnet mit dem Österreichischen Kabarettpreis (Programmpreis) 2025.
Foto: © Jasmin Schuller
Und jetzt ist Zeit für Der Hackler, auch Seher. Er hat schon überall gearbeitet. Und auch was gesehen. Kennt das Leben in den Fabriken. In kleinen Werkstätten und großen Manufakturen. Unter Dach und über Wasser. Und das in jeder kleinen Ecke dieser Welt.
Warum das so war? Wer weiß. Aber es hat etwas mit ihm gemacht. Er hat beobachtet, in die Milieus gespürt. Hat viel zugehört. Er schreibt darüber, Hacklerlieder, Verbrecherlieder, Liebeslieder. Verklärte Lyrik trifft auf banale Grobschlächtigkeit eines singenden Arbeiters.
Er singt eindringlich, die Stimme vergisst man nicht. Übers Verändern, sich selber Fremdsein. Über Leidiges. Und Schönes, auch dort, wo’s
dunkel ist. Kennt die traurigen Stüberl und die schicken Lederschuhgeschäfte. Er heißt einen willkommen. Wertet nicht, erkennt so viel, es wird sich nichts ändern, muss es auch nicht. Lieder, wie ihm die Gosch’n gewachsen ist – und obendrein die schönsten Melodien.
Auf der Bühne singt er. Und begleitet sich auf der Gitarre. Exakt wie eine Nähmaschine. Verspielt wie eine Libelle die über dem Wasser tanzt.
Manchmal weinerlich, manchmal sudernd, dann auch wieder himmelhoch jauchzend. Darüber, was ist. Woran er sich erinnert, ob’s wichtig war oder nicht. Es werden Einsichten erlangt, die im Wechselbad des Brachialem und der Lyrik enden. Samma ned olle Patienten in der Praxis des
Lebens? fragt Bananz. Man weiß, was er meint.
Auf dem Album spielen auch Musiker. Bläser und ein Trommler. Klingt wie eine Mischung aus New Orleans Jazz und Balkan Style. Es unterstreicht den subtilen Witz von Bananz. Trashig krachend. Feinfühlig umarmend. Manchmal einfach wild und falsch. BANANZ ist zwingend – BANANZ ist gut!
Das kann er alleine, das kann er mit Band. Alleine ist es intimer. Mit Band ist es größer. Doch es ist niemals fad. Diese Show zieht dich so oder so voll mit. Eine Mischung aus Tom Waits und Element of Crime, aber eben unverkennbar österreichisch, wie ein wildgewordener Qualtinger der Gegenwart. Es zwingt dich, zuzuhören. Bananz wird von Stil und Alter unabhängig ein sehr breites Publikum ansprechen. Ein Projekt, das auch live überzeugt und begeistert.
Gesang Gitarre – Bananz
Das Album "Philosophen im Saustall" wurde produziert, arrangiert, aufgenommen und gemischt von Titus Vadon. | Mastering – Martin Scheer | Label – Rossori Music
Foto: © Bernhard Eder
Mit seinen lustigen und schwungvollen Mitmach-Liedern ist Österreichs Kinderliedermacher Nr.1 wieder auf Tournee!
Kinder und Erwachsene werden in das Konzert spielerisch miteinbezogen!
Bernhard singt mit euch die Lieder aus seinen CDs "Endlich Ferien" und "Sonnenschein und Regen"
Dass Bernhard Fibich weiß, wovon er singt, ist keine Überraschung: Er ist Vater erwachsener Kinder und begeisterter Großvater.
Selbstverständlich beachtet Bernhard Fibich im Rahmen seiner Darbietung alle Bestimmungen und Empfehlungen zur CoV19-Prävention!
Gesundheit geht vor!
Foto: Abdruck honorarfrei in Zusammenhang mit der Vorstellung.
Mit seinen lustigen und schwungvollen Mitmach-Liedern ist Österreichs Kinderliedermacher Nr.1 wieder auf Tournee!
Kinder und Erwachsene werden in das Konzert spielerisch miteinbezogen!
Dass Bernhard Fibich weiß, wovon er singt, ist keine Überraschung:
Er ist Vater von 3 erwachsenen Kindern und Großvater eines Enkelkindes!
Selbstverständlich beachtet Bernhard Fibich im Rahmen seiner Darbietung alle Bestimmungen und Empfehlungen zur Corona-Prävention!
Gesundheit geht vor!
Mit seinen lustigen und schwungvollen Mitmach-Liedern ist Österreichs Kinderliedermacher Nr.1 wieder auf Tournee!
Kinder und Erwachsene werden in das Konzert spielerisch miteinbezogen! Bernhard singt mit euch die Lieder aus seiner CD "Anna hat Geburtstag".
Dass Bernhard Fibich weiß, wovon er singt, ist keine Überraschung:
Er ist Vater erwachsener Kinder und begeisterter Großvater.
Selbstverständlich beachtet Bernhard Fibich im Rahmen seiner Darbietung alle Bestimmungen und Empfehlungen zur CoV19-Prävention! Gesundheit geht vor!
Foto: Abdruck honorarfrei in Zusammenhang mit der Vorstellung.
Herrschaftszeiten! Der Berni Wagner wieder. Macht wieder Slapstick mit Sprache. Verbales Jiu-Jitsu. Feine Klinge und so weiter, sowieso - aber alles nur Selbstverteidigung versteht sich. Seit ihm gesagt wurde, dass auch in ihm ein Monster schlummert, klammert sich Österreichs beliebtester Zottelfrisurträger mit Zähnen und Klauen an seinen Humor. Nur so kann er seine Angst lang genug bezähmen um sich auf die Suche nach dem Ungeheuer zu machen: Irgendwo da drin muss es doch sein – oder?
Foto: Christopher Glanzl
ERSTER AUFZUG
Telefonat; Blonder Engel auf der Couch im Salon seiner Finca liegend, das Smartphone auf Lautsprecher; sein Booker mit Headset am Ohr in seinem Büro auf und ab gehend und dabei wild gestikulierend.
ERSTER AUFTRITT
Angel. Booker.
B o o k e r (aufbrausend, beinahe schreiend). Oida weil man so einen schas Programmtitel einfach nicht bringen kann!
A n g e l (schelmisch grinsend). Warum denn nicht? Er beschreibt doch super, was ich mache und was mein Publikum an einem Abend beim Angel erwartet, oder!?
B o o k e r (sich beruhigend und mit Daumen, Zeige und Mittelfinger die Stelle zwischen seinen Augenbrauen massierend). Schau, ich versteh das ja alles mit künstlerischer Weiterentwicklung und so und dass du deine, ich sag jetzt mal, „melancholischeren“ Songs auch auf die Bühne bringst. Ich weiß auch, dass dir sehr an diesem Spagat aus „lustig und ernst“ gelegen ist und ich hab dir auch schon gesagt, dass ich finde, dass du ihn bravourös bewältigst: deine Fans lieben die feinfühlige Seite von ihrem funny Angel. Und auch dein neues Album, das im Herbst erscheint, ist ein Wahnsinn und die Krönung dieser Entwicklung, best of both worlds quasi. Aber „Lieder, die lustig sind und manchmal ein bisserl traurig, aber das ist okay“... (hält inne.) Bist du noch da?
A n g e l. Jaja. Sicher. Ich weiß nur nicht, was ich sagen soll. Ich find den Titel super.
B o o k e r. (seufzt.) Er ist zu lang. Zu sperrig. Da deuten mir ja die Veranstalter allesamt den Vogel. Und überhaupt: der wird sowieso in jeder Zeitung mit „Lieder, die...“ oder so abgekürzt werden. Die Spalten in den Veranstaltungskalendern sind doch viel zu schmal für so einen Tit...
A n g e l (aufbrausend). He Oida! Du liegst mir jeden zweiten Tag damit im Ohr, dass ich TikTok-Videos machen und den ganzen Social Media-Schas fahren soll und jetzt kommst du mir mit Spaltenbreite in Zeitungen. Was ist denn jetzt mit digitalem Zeitalter?
B o o k e r (aufbrausend). In dem ist der Titel auch zu lang. Grad in dem! (schnaubt.) Sag den Schas einmal in einem Reel. Gehen gleich zehn Sekunden drauf dafür und wenn du die Leute aber nicht in den ersten drei Seku...
A n g e l (sich erzürnt in Rage schreiend und wild gestikulierend). Ich schreibe Lieder für Menschen, die Zeit haben, und keine playlistkompatiblen Soundflächen fürs Hochkantvideodestillat! Bühne detto! Ich spiele für ein Publikum, keinen Algorithmus! Für Menschen, die neugierig sind auf mich und meine Kunst, meine Lieder und ihre Geschichten. Für Menschen, die sich darauf einlassen wollen und sich eben dafür Zeit nehmen.
B o o k e r (aufbrausend sarkastisch). Ja super! Dann hast du eh den perfekten Programmtitel gefunden. Weil für den muss man sich viel Zeit nehmen. (rollt mit den Augen.)
A n g e l (triumphierend). Sag ich doch.
B o o k e r (schüttelt resignierend den Kopf.) Du machst doch eh, was du willst. Schreib mir halt bitte kein Dramolett als Pressetext.
Foto: © Marco Prenninger
Blözinger laden erneut zum Kopfkino ein:
In ihrem preisgekrönten Erfolgsprogramm „ERICH“ wird eine Familiengeschichte lebendig, die zugleich berührt und zum Lachen bringt.
Beim Begräbnis von Erich treffen seine Angehörigen nach Jahren wieder aufeinander – und eine emotionale Reise beginnt.
Erinnerungen, unausgesprochene Konflikte und überraschende Versöhnungen schaukeln sich zu einem Roadmovie auf, dass in den Köpfen und Lachmuskeln des Publikums Spuren hinterlässt.
Robert Blöchl und Roland Penzinger, ausgezeichnet mit dem Österreichischen und dem Deutschen Kleinkunstpreis, verwandeln mit feinem Humor und großer Menschlichkeit eine letzte Reise in ein Feuerwerk aus Bildern, Emotionen und leiser Komik.
„ERICH“ – ein Bühnenereignis über Familie, Abschied und das, was bleibt.
Foto: Otto Reiter
Haltet euch fest, denn dem Brennholz.Rocks ist endlich die lang ersehnte Farmer Footdrum unter die Füße gerutscht. Was für ein verrücktes Glück! Er hat sich dieses coole Instrument – ein ganzes Schlagzeug, das man nur mit den Füßen spielt – sooo lange gewünscht, um den Brennholz Sound und Beat noch aufregender zu machen. Und jetzt, plötzlich, ist sie da! Wahrscheinlich das einzige Stück in ganz Österreich – und, noch dazu, es wird in einer geheimnisvollen Werkstatt in Northern Michigan, USA, gebaut. Wow!
Ein dreiviertel Jahr lang hat er getüftelt, experimentiert und das Wunschgerät gezähmt, damit er sein empathisches Musikfeuerwerk noch strahlender in den Mitmachmusikhimmel feuern kann. Mit seinen Ohrwurm-Hits, seinem fantastischen Gitarrespielen und seiner unverwechselbaren Stimme wird das garantiert ein musikalischer Raketenstart! Und das Beste, die Riesenportion Lebensfreude, die jedes Brennholz.Rocks Konzert für sein junges und jung gebliebenes Publikum mit sich bringt, ist natürlich inklusive!Er kann es kaum erwarten, euch das neue Instrument zu präsentieren. Also, seid gespannt und macht euch bereit für eine musikalische Explosion der Freude!
Foto: © Amando Schwarz
Höchste Eisenbahn! Ein neues Kabarettprogramm muss her. Eine neue Wohnung. Eine neue Stadt? Oder doch aufs Land? Kindergarten, Karriere, Kundenkonto? Oder als Gast fortfahren? Und wenn ja, wohin?
Chrissi Buchmasser steht unter Zugzwang, und mitten in der Rushhour ihres Lebens. Prioritäten gehören gesetzt, Entscheidungen getroffen, und die Weichen für die Zukunft gestellt. Und das jetzt. Denn sie weiß: Irgendwann ist für uns alle der Zug abgefahren.
Nach ihrem preisgekrönten Debüt Braves Kind treffen wir Chrissi Buchmasser in ihrem zweiten Programm auf dem sinnbildlichen Bahnsteig des Lebens. Mit scharfsinnigen Einordnungen und erfrischendem Humor reist sie mit uns in die Welt der Entscheidungen. Und das mit voller Fahrt.
Ein Programm für alle, die das Leben gerne in vollen Zügen genießen.
Foto: © Jules Stipsits
Was kommt dabei raus, wenn ein Pottschacher David BowieVerschnitt und die schönste Frau aus Neunkirchen in den Neunzigern auf Gran Canaria zu viel Gin Tonic trinken und Pistazien essen?!
Richtig: CHRISTINA KIESLER
Kiesler wechselt sich pünktlich zur NACHSPIELZEIT von der Randgruppen-Ersatzbank aufs Spielfeld ein und hofft, zumindest dieses Mal, das Match gegen SK(a)pital zu gewinnen. Position Links außen, setzt sie auf faire Ball Umverteilung und ist immer auf der Suche nach dem Laufpass in die Tiefe.
Wer hofft, es geht in NACHSPIELZEIT darum, das Runde ins Eckige zu bekommen, darf beruhigt sein:
Aus ländlich-katholischer Sicht geht’s am Ende doch immer darum, das Runde ins Eckige zu bekommen. Außer man entscheidet sich für die schnittige Urne.
NACHSPIELZEIT
Ein Super Match zwischen Kiesler und Publikum.
Starke Offensive für die Lachmuskeln & zärtliche Defensive für Hirn & Herz.
„Und wenn Kiesler dann das Patriarchat umarmt, bis es keine Luft mehr kriegt, und Gemeinsamkeiten von Kirche, Fußballplatz, Filmset und AMS findet, weiß man: Dieses Debüt ist ein Volltreffer – mit berührenden Momenten und hoch geschossenen Wuchteln.“ (Veronika Schmidt, Die Presse)
„Eine furiose Zweikampflesbe, zügellos geritten von ihrem geharnischten Schalk im Nacken. Souverän albert und agitiert, spöttelt und spaßettelt sie sich durchs Programm ... Kabarettistisch ein Kantersieg.“ (Peter Blau, Falter)
„Wenn es einer gelingt, das Patriarchat von der Bühne aus zu zerschmettern, wird das Christina Kiesler sein.“ (Jury Österreichischer Kabarettpreis)
Foto: Andrea Hausmann
Sie möchten wissen, was Sie für Ihr Geld hier bekommen? Natürlich, gerne. (Lesedauer: 9 Sekunden)
christine prayon wird kein kabarett im landläufigen sinne machen sie interessiert sich nicht mehr für die pure kritik am bestehenden wenn nicht gleichzeitig über alternativen und utopien geredet wird auch findet sie dass es an der zeit ist die welt zu retten das kann sie aber nicht alleine was sie übrigens auch nicht kann und noch viel weniger will ist am klavier sitzen und über sogenannte frauenthemen singen dafür ist sie ganz und gar die falsche falls sie das erwarten werden sie bitter enttäuscht also erwarten sie lieber nichts denn ihre sehgewohnheiten werden sowieso unterlaufen werden ach ja und birte schneider steht heute abend übrigens auch nicht auf der bühne wer ist das überhaupt.
Jetzt wissen Sie schon mal, was Sie nicht bekommen. Mehr sei an dieser Stelle noch nicht verraten, aber Christine Prayon möchte Ihnen noch was persönlich sagen:
Geliebtes Publikum! Mit „Abschiedstour“ setze ich auf die ganz großen Gefühle, nachdem ich mit meinem ersten Programm „Die Diplom-Animatöse“ jahrelang auf die ganz kleinen Gefühle gesetzt habe (Weil ich oft danach gefragt werde: Ein kleines Gefühl ist zum Beispiel so mittelviel Sympathie einem ganz guten Bekannten gegenüber). Wenn Ihnen Gefühle wichtig sind, Sie zur Entspannung aber auch gerne mal etwas denken, sollten Sie sich unbedingt dieses Programm ansehen. Es wird mein letztes sein. Sichern Sie sich also schnell noch Karten.
Vielleicht löst das Wort „Abschiedstour“ bei Ihnen Verwunderung, Trauer oder gar Panik aus. Das macht nichts. Genau so ist es von mir und meinem Management beabsichtigt. Ein Abschied steigert den Marktwert dieses Kabarettprodukts durch die emotionale Aufladung nochmal um ein Vielfaches. Dabei spielt es keine Rolle, um welchen Abschied es geht:
Verabschiedet Christine Prayon sich von der Bühne? Möglich. Eine Frau stellt ab Mitte 40 eine ästhetische Provokation dar und zieht sich, wenn sie ihr Publikum wirklich liebt, besser unaufgefordert aus der Öffentlichkeit zurück.
Ist das Kabarett tot? Möglich. Wenn Politiker sich als Clowns versuchen, rennen die Clowns in die Politik.
Oder reden wir hier von einem Abschied im ganz großen Stil? Vom Ende des Kapitalismus? Möglich. - - - REINGELEGT!! Natürlich nicht möglich. Der Kapitalismus ist das Hinterletzte, aber er ist alternativlos. Ende der Diskussion.
Also welcher Abschied nun? Wie gesagt – es spielt keine Rolle. Hauptsache, Sie sind jetzt neugierig.
Christine Prayon, auch bekannt als Birte Schneider aus der heute show, ist bereits vielfach ausgezeichnet worden, u.a. mit dem Deutschen Kabarettpreis, dem Deutschen Kleinkunstpreis und dem Dieter-Hildebrandt-Preis.
Foto: © Elena Zaucke
Christof Spörk hat schon viele Lieder geschrieben. Und er kann ein Lied davon singen, wie es ist, im schönsten Land der latenten Unzufriedenheit, pardon im unzufriedensten Land der latenten Schönheit zu leben. Andere mögen Heimat- oder Liebeslieder sülzen. Spörk trällerte bisher eher über Lärmschutzwände, Gewerbeparks oder Schneekanonen. Immer in der HoƯnung, sie mögen ob seines Gesanges aufhören, das Land zu erschandeln. Spörks Lieder lieben immer das Leben, auch wenn das Leben oft lieblos ist.
Mit „Maximo Lieder“ kehrt der promovierte Politikwissenschaftler und proklamierte Jazzsänger Spörk zu seinen Wurzeln zurück. Schon 2001 gründete er ein austro-kubanisches Projekt namens „Maximo Lieder“, eine musikalisch-satirische Anspielung auf den Rockstar unter den starken Männern, den – Karl Marx habe ihn selig! – längst verstorbenen „Máximo Líder“ Fidel Castro. Damals war sogar der ORF überzeugt, die Zeit der starken Führer und Diktatoren sei vorbei. Deswegen musste Karl Moik gehen. Das Paradies schien nahe. Doch weit gefehlt. Fröstelnd staunend erleben wir gerade eine Renaissance der genauso „starken“ wie intellektuell bescheidenen Männer, denen man eigentlich besser keinen Hund anvertraut. Wobei, die meisten lieben ihren Hund ohnehin mehr als ihr Land.
Nicht nur Hundebesitzerinnen wähnen sich gerade im falschen Jahrhundert. Auch der berühmte Vogel, den jede/r Wahlberechtigte sein Eigen nennen darf, ist vielerhirns am Verrecken. Wahrscheinlich stimmt die Futterzufuhr nicht. Zu viel von allem. Zu wenig Essbares. Smartphones mögen handlicher sein als Zeitungen. Doch Vögel essen im Gegensatz zum Homo Sapiens ungerne heiße Luft oder alternative Fakten. Zumindest ein Körndl
(Wahrheit) sollte immer dabei sein. Bei den Vögeln jetzt.
Aber bitte keine Sorge: „Maximo Lieder“ Spörk gibt keine vorschnellen Antworten. Stellt aber vielleicht manche richtige Frage. Gehört die Weltgeschichte zur Spezies der Wiederkäuer? Wenn ja, sind wir geschichtsschreibenden Menschen eher Ziegen oder Schafe, wie es eine führende
Weltreligion behauptet? Oder: warum achten wir bei Kindergärtnerinnen drauf, dass sie gute Menschen sind und werfen Selbiges Politikerinnen vor? Warum werden Arschlöcher im Manneskörper als durchsetzungsstark bewundert? Ja, warum eigentlich lassen wir uns von ausgemachten Deppen Tag für Tag vorführen? Befinden wir uns vielleicht auf einer kollektiven Verkaufsfahrt für KI? Und warum macht ein fehlendes „i“, aus der schönsten aller Künste, der MUSIK, einen seelisch verwahrlosten, bitterarmen Multimilliadär, der von sich meint, die Welt retten zu müssen?
Ab Jänner 2026 und ab dann immer wieder: Maximo Lieder!
Denn was die Welt jetzt braucht ist: Liedership!
Foto: © Paul Vincent Schütz
Na, alles gut? Ja, alles gut.
Echt jetzt? Wann, bitte, wurde „alles gut“ zu einer täglich strapazierten Beschwörungsformel?
Wahrscheinlich irgendwann zwischen dem Klopapierhamstern, dem Influencer-Wahnsinn und all den anderen weltweiten Katastrophen. Aber, fun fact: Es ist nicht alles gut!
So.
Und jetzt die gute Nachricht: Christoph & Lollo bringen ein neues Album raus!
Elf neue Lieder über Politik, Kaffee, Hunde, Instagrammer und verletzte Gefühle. Hier werden alle wichtigen Fragen beantwortet. Wo sind die Hände? Christoph & Lollo wissen sogar das. Österreichs odd couple des satirischen Liedguts vereint die Energie des Rock’n’Roll und den DIY-Gedanken von Indie-Punk mit sarkastischer Schärfe. Damit haben Christoph & Lollo die adäquate Methode gefunden, der absurden Gegenwart etwas entgegenzusetzen. Warum? Weil sie es können. Und sonst macht’s ja niemand. Also: alles gut. Jetzt auf Vinyl & CD und auf Tour.
Pressestimmen:
„Was schon so extrem lustig, klug und hintersinnig ist, bekommt durch den grandiosen, weil in der Phrasierung und Artikulation variablen Gesang und die lässig-ironische Präsentation endgültig die Qualität des Einmaligen.“ (Süddeutsche Zeitung)
„Wie weiland mit ihren Skispringerweisen sind sie hierzulande auch mit ihren gesellschaftskritischen, politsatirischen, selbstironischen und trocken bis schwarz gewitzten Liedern eine Klasse für sich.“ (Falter)
„Absurd, politisch, bitterböse und liebenswert-charmant.“ (Passauer Neue Presse)
„Kaum jemand beherrscht die spontane Zusammenführung von tragisch-komischen Geschichten, abgründigem Humor und Protestliedern so perfekt.“ (Jurybegründung, Salzburger Stier 2015)
„Des is ma ollas zu intellektuell.“ (Peter Rapp)
Foto: © Ingo Pertramer
Musiker Christoph Jarmer und Autor Thomas Hofer haben in der Liebe zur gesprochenen Sprache zueinandergefunden. Einer schreibt, der andere komponiert und singt – die Ergebnisse reichen von sentimental-melancholisch bis brachial-makaber und decken ein breites Spektrum dialektaler Liedkunst ab.
Immer dabei: ein spürbarer Bezug zu burgenländischen Lebenswelten. Jarmer besingt die festen Deppen und den unbändigen Gusto genauso wie den Michael-Jackson-Spiegel und den Dauerbrüller Tarzan.
Weitere Titel wie der launige „Einkaufswagl-Blues“ und der angezwiderte Gassenhauer „Dir wiari gebm“ versprechen einen bisweilen heftigen, aber stets unterhaltsamen Liederabend!
Live wird Jarmer von Florian Holoubek (Wanda, Tim Neuhaus, Blue Man Group, Annett Lousian) begleitet.
Foto: © Jan Frankl
Clemens Maria Schreiner steht zu all seinen Fehlern – er macht nur keine.
Er kann einen Drucker kalibrieren, eine Lampe montieren, ein Ei pochieren und alle Wörter dieses Satzes buchstabieren. Er isst Sushi mit Stäbchen aber ohne Thunfisch, spricht passabel Französisch und regelmäßig mit seinen Pflanzen. Er lässt sich die Brust enthaaren, die Augen lasern und die Fotos retuschieren. Er kann Goethe zitieren, das Jugendwort des Jahres unfallfrei in einem Satz verwenden und hat noch dazu die Größe, sich beides zu verkneifen. Er hat mit der richtigen Frau das richtige Kind, hat im richtigen Stadion Kryptowährungen gekauft und er weiß, dass es in diesem Fall Stadium heißen muss. Aber jetzt tauscht er seinen permanenten Perfektionismus gegen den Mut zur Lücke!
Das Motto des Abends ist also: weg von der suboptimalen Selbstoptimierung und hin zur ungetrübten Fehlerfreude. Clemens Maria Schreiner findet auf jede falsche Antwort unendlich viele richtige Fragen. Denn man kann vieles falsch machen – aber nie alles richtig.
Regie: Leo Lukas
Pressefoto: © Ingo Pertramer.
Honorarfrei bei Namensnennung.
Website Clemens Maria Schreiner
Die Show geht wieder los - hoffentlich nicht ohne Sie! Denn wer Dan Knoppers Salons kennt, weiß: Fad wird's nicht! Es erwartet Sie ein abwechslungsreicher Abend mit Musik, clownesker Komik, vergnüglichen Sketches und hinreißenden Showeinlagen, wofür der gebürtige Steirer in liebenswert-skurrile Figuren schlüpft: Den gescheiterten Schlagerstar, den pampigen Dorf-Zampano, das aufstrebende Hip-Hop-Talent und viele, viele mehr! Wir haben tiefsteirische Mundartgedichte, satirische Versepen – wir haben Dinge, die Sie sich noch gar nicht vorstellen können und: Wie man munkelt, gibt es ein Wiedersehen mit einigen Figuren des Vorgängers „Salon Sieglinde“.
Treten Sie ein! Es wird heiß, es wird zünftig, es wird Klaus!
Dan Knopper feierte 2022 mit Salon Sieglinde sein Kabarettdebüt. Nun bringt er mit Salon Klaus seinen zweiten Streich auf die Bühne. Der Wahlwiener ist Gewinner des Grazer Kleinkunstvogels sowie des kleinen Scharfrichterbeils Passau.
Foto: © Christopher Glanzl
David Stockenreitner kommt mit seinem neuen Programm BRICHT INS DUNKEL. Noch lässt er uns über den Inhalt im Dunkeln, aber man darf gespannt sein, sagt man David doch nach, er sei einer der hintersinnigsten und boshaftesten Comedians, die Österreich hervorgebracht hat.
>>> Website David Stockenreitner
Foto: © Stefan Joham
Ein Abend zwischen Herkunft, Humor und Heimat
In diesem Debüt Programm, das mit dem Österreichischen Kabarettförderpreis 2025 ausgezeichnet wurde, nimmt Der Kuseng dich mit auf eine Reise durch seine Biografie. Aufgewachsen im Spannungsfeld zwischen Kulturen, Identitäten und Erwartungen verwandelt er persönliche Erfahrungen in universelle Geschichten und öffnet Türen zu überraschenden Blickwinkeln.
Der Abend entwickelt sich zu einem bunten Wechselspiel aus schauspielerischem Talent, erfrischendem Humor und neuen Perspektiven. Mit Wortwitz, scharfer Selbstironie und wandelbaren Rollen mischt er Alltagsrealitäten mit Sprache, Klasse, Komik und gesellschaftlichem Miteinander. Mal laut, mal leise aber immer lustig.
Ein Abend, der zeigt, dass Verbindung nicht durch Gleichheit entsteht, sondern durch den Mut Unterschieden einen Raum zu geben. Dieses Kabarett ist so ein Raum, der auf dich wartet."
Österreichischer Kabarettförderpreis 2025
Foto: © Christine Pichler
Didi Sommer wurde im Winter als Dietmar Sommer geboren, ist im Mühlviertel aufgewachsen, lebt und arbeitet aber schon mehr als die Hälfte seines Lebens in Wien.
Dort pflegt er seine Mundart, in der er nicht nur spricht, sondern auch schreibt – und zwar alles: seine E-Mails, seine SMS und WhatsApp und natürlich auch seine Geschichten.
Nomen est Omen – sein Name ist Programm, denn "Diet" bedeutet "Volk" und "mar" heißt "sagenhaft", er ist somit ein Geschichtenerzähler aus dem Volk. Man lauscht gerne und gespannt seinen pointierten Lebens-Geschichten, in denen man sich als Mensch wiederfindet.
Die schönsten Geschichten schreibt eben das Leben und Didi Sommer bringt sie unters Volk. Aber bitte Diet nicht mit Diät verwechseln, denn mit Diäten wurde er schon als Kind gequält und deswegen liebt er heute das Essen umso mehr.
Regie: Nadja Maleh
Foto: © Johannes Zinner
"Einmal im Leben", denkt sich Elli, "will ich so mutig sein wie eine Stadttaube."
In ihrem dritten Programm "fAngst?" zeigt Elli Bauer wie wir Menschen mit Angst tanzen. Um Angst herumtanzen. Aber auch wie wir aus unserer Angst wieder heraustanzen können.
Wie kratze ich gekonnt eine juckende Stelle, die man in der Öffentlichkeit nicht kratzen darf, ohne die Hände zu benutzen? Wie stehe ich, nachdem ich gestolpert bin, lässig vom Boden wieder auf? Wie oft kann ich ein Stück Marmorkuchen vom Buffet holen, um beim Vernetzungstreffen mit niemandem reden zu müssen?
Lassen Sie sich von Elli an der Hand nehmen und erleben Sie einen Bachata der Neurosen. Tanzen Sie Tango mit Ihren Sorgen und präsentieren Sie Ihre Unsicherheiten mit Jazz-Hands. Das Leben ist ein konstanter Balance-Akt mit Hebefigur.
Denn, wenn wir das Gleichgewicht verlieren, rufen wir doch alle das gleiche: fAngst mi?
Foto: Reithofer Media
Welche 5 Gegenstände würden Sie in Ihre Tasche packen? Ihr Handy? Brieftasche? Taschenmesser? Eine Basilikum-Topfpflanze? Wie wäre es mit etwas Glück? – Taschenglück ist viel mehr als nur der billige Silvesterglücksbringer, der zwischen den Münzen verschimmelt und an einem einzelnen, vor Jahren abgelaufenen Hustenzuckerl kleben bleibt. Es ist die Magie, mit der Mary Poppins trickst, wenn ihr pädagogisches Wissen nicht mehr reicht. Es ist der Kompass, der einem auf einer impulsiven und im Suff geplanten Amerika-Reise den Weg zeigt. Es ist das kleine Fünkchen Glück, das man braucht, damit die ÖBB einmal pünktlich erscheint. Der Leatherman des Schicksals ist in vielfältigsten Gebieten beheimatet, von der Levis-Hosentasche bis zur Louis-Vuitton-Hundehängemattenhandtasche.
Denn oft ist alles, was man eingesteckt haben muss, nur etwas Glück. Wie man mit diesem Universaltool das Leben meistert und wie es sie schon aus manch brenzliger Situation gerettet hat, erzählt die mehrfach ausgezeichnete Kabarettistin Evelin Pichler in ihrem neuen Soloprogramm "Taschenglück“.
Es erwartet Sie ein humorvoller Abend voller Pointen, Wortwitz und Sarkasmus, der Lachmuskeln und Hirnwindungen beansprucht.
Foto: © Contentadora
FLONA wurde 1999 geboren, und seitdem fragt sie sich, was zum Teufel eigentlich mit dieser Welt los ist. Sie war schon immer eine Nervensäge, weil sie ständig lästige Fragen wie "Warum?" stellt. Das Problem dabei: Die Antwort lautet oft „Weil du ein Mädchen bist“ – eine Antwort, die für FLONA absolut inakzeptabel ist.
Die Performerin Denice Bourbon bezeichnete FLONA einmal als eine „Self-Made Feminist“. Sie reagierte damit auf die vielen Geschichten, die FLONA ihr über ihr Aufwachsen in Al-Sukhnah in Syrien erzählt hatte, über das Leben als jugendliche Geflüchtete und Woman of Color im konservativen Bayern sowie über ihren Neuanfang in Wien und das Entdecken ihrer Queerness. Von einer sehr strengen und konservativen Erziehung bis hin zu ihrer Emanzipation im Erwachsenenalter hat FLONA ihren eigenen Weg geschmiedet und ihr Verständnis von Feminismus durch all diese Herausforderungen selbst entwickelt. Ihr Feminismus ist selbstreflektiert – und tatsächlich selbstgemacht.
Möchtest du diese Geschichten auch hören?
Dann begleite FLONA an diesem Abend voller Comedy und frecher Erzählungen einer Self-Made Feminist.
Foto: © Nikolaos Papatheophilou
„Unverschämt!“ kann als empörter Ausruf verstanden werden, bei Menschen mit Sinn für Humor, aber auch ein echtes Qualitätssiegel sein – wie bei einem Konzert von FALK. Der Liedermacher ist auch in seinem aktuellen Konzertprogramm „Unverschämt“ erfreulich grenzüberschreitend in alle Richtungen, gepaart mit bissigem, aber sympathischem Sarkasmus – ein liebevoller Pöbler eben. Zugleich ist er aber auch mehr als
das. Der Liedermacher ist ein Geschichtenerzähler mit nachdenklicher Seite, die berühren kann.
Von einem Konzertbesuch bei FALK ist Menschen mit schwachen Nerven, die zur Überempfindlichkeit neigen und allen allzu zart besaitete Gemüter vielleicht eher abzuraten. Wer sich aber gemeinsam über die Eigenarten und Absonderlichkeiten des Alltags lustig machen möchte und gleichzeitig die Fähigkeit besitzt, auch über sich selbst lachen zu können, wird einen Abend mit FALK am Ende nicht nur unverschämt,
sondern garantiert auch unverschämt gut finden.
Foto: © Marvin Ruppert
Mich beschäftigt die Frage, ob es denn auch gefühltes Fühlen gibt. Und dann natürlich, wenn es gefühltes Fühlen tatsächlich gibt, ob sich das beliebig weiter fortführen lässt; also, man fühlt zwar nicht, aber es fühlt sich so an, als fühlte man. Wenn das geht, muss man so wirklich, richtig und in echt fühlen, dass man fühlt, oder genügt es, wenn man das - sozusagen in zweiter Ableitung - auch nur fühlt? Ich nehme aber an, dass diese Frage wirklich nur mich beschäftigt, deshalb werde ich in diesem Programm eher andere Sachen besprechen.
Foto: © Robert Peres
Ein ziemlich ungeordneter Versuch, über Ordnung zu reden
Irgendwie sind wir Menschen ziemlich eng im Würgegriff der Hilfszeitwörter.
Also, nicht der Wörter selbst, aber das, was damit beschrieben wird, das bestimmt sehr stark das Terrain, in dem unser Handeln abläuft; Können, Müssen und Wollen.
Wer alles weiß und kann, aber nichts will, wird nix tun. Gut, außer, er muss. Aber dann macht er nur so lange, bis er nicht mehr muss. Und wenn er alles weiß und kann, wird er sich das so einrichten, dass er immer weniger muss, und dann wird er mit der Zeit auch nix mehr machen. Und so zu leben, also das muss man schon echt wollen.
Foto: © Robert Peres
Einen Namen wie „Michael Bauer“ merkt sich niemand. Also sollte der Künstlername auf Social Media einprägsam sein und so wurde es „Heidelbeerhugo“, unter dem Michael seit 2022 fast 100.000 Follower auf Instagram & TikTok begeistert. Aber die Leute sagen trotzdem, wie sie wollen zu ihm: Ribiseldjango zum Beispiel und Michael hört auf alles.
Weil es Hollunderheinzi und seinem Publikum auch live so viel Spaß zusammen macht, präsentiert er nun sein zweites Kabarettsolo und fragt sich: Werden Dinge wirklich besser, nur weil man sie immer wieder macht? Wie oft ist er schon barfuß an seinem Nachtkastl vorbeigegangen, und trotzdem gibt sein kleiner Zeh dem Holzfurnier regelmäßig ein Begrüßungsbussi. Muss man alles probiert haben? Und wie oft muss man etwas machen, bis man weiß, dass man es tatsächlich nicht kann?
So feiert Brombeerbertl in seinem neuen Programm „10-Meter-Turm“ einen Abend der Beinahe-Erfolge im Leben. Gelacht werden darf mit und über Paprikapeppi und seine Fehleinschätzungen vermeintlich glasklarer Situationen. Begleiten Sie Gurkengustl zum Familienbesuch bei seiner serbischen Mutter und erleben Sie das legendäre 3-Augen-Gespräch, das sein Onkel dabei nie auslässt. Beamen Sie sich mit Wacholderwickerl in die 90er, wo er jahrelang im Reserve-Team seines Herzensfußballklubs ASV Vösendorf gespielt hat. Insgesamt acht Minuten. Sein größter Erfolg: Er blieb verletzungsfrei. Kurkumakurtl wuchs heran, verhütete so konsequent wie erfolgreich – was seine beiden Kinder bestätigen können – und kennt daher auch sämtliche Herausforderungen des Alltags, als Familienvater und Mann der besten Frau der Welt.
Auf der Bühne erfüllt Michael Bauer, wie schon bei seinem Debütprogramm „Was frag ich auch so blöd?“, Versprechen, die er nie gegeben hat, und erfreut somit sein Publikum. Schmeißen Sie sich in die Badepanier und springen Sie mit Heidelbeerhugo vom 10-Meter-Turm!
Was wird’s? Köpfler oder Bauchfleck?
Regie und Co-Autor: Paul Klambauer
Foto: © Jan Frankl
Comedy & Tragedy
Das neue Programm von Helene Bockhorst ist eine Ode an das Leben.
Schwarzer Humor trifft auf bunte Outfits und Albernheiten, wenn sie sich den unbequemen Fragen stellt: Warum ist ein Mann, der es sich gut gehen lässt, ein Lebemann, eine Frau dagegen einfach nur eine Schlampe? Sollte man Familientraditionen unbedingt fortführen, auch wenn es sich um Depressionen und ungesunde Bewältigungsmuster handelt? Was kann ich für eine bessere Welt tun - ohne mir dabei allzu große Umstände zu machen? Und bin ich wenigstens einer der interessanteren Fälle für meine Therapeutin?
In ihrer offenen und ehrlichen Art nimmt sie das Publikum mit auf eine emotionale Achterbahnfahrt, in der humorvolle Alltagsbeobachtungen genauso ihren Platz finden wie lebensverändernde Erfahrungen. Zwischen den Zeilen geht es um die Frage, wie man sich auch in schwierigen Zeiten Leichtigkeit und Hoffnung bewahrt.
Ein Programm über Trauma, Depression, Resilienz - und darüber, dass man immer einen Grund zum Lachen finden kann, auch wenn das Leben mal nicht so läuft, wie man es sich wünscht.
Nach über 200 Shows in Deutschland und Österreich mit „plugged“, dem ersten Soloprogramm von Helmfried von Lüttichau (das sogar dem Kollegen Hubsi – also seinem Freund Christian Tramitz gefällt), geht „Weil's raus muss – Das zweite Programm“ an den Start. Helmfried von Lüttichau zaubert Humor und Leichtigkeit auf die Bühne, geerdet mit Lebenserfahrung und dem Erfahrungsschatz von vier Jahren on tour. Und das in seiner gewohnten Art – persönlich, sympathisch und echt!
Endlich, das zweite Programm! Tausend neue Ideen, Gedanken und Melodien schwirren dem Ü60-Newcomer in seinem Kopf herum! Nur blöd: Das zweite Programm ist bekanntlich das Schwerste. Fürs erste hast du dein ganzes Leben Zeit, beim zweiten muss plötzlich alles ganz schnell gehen! „Zur Eile angetrieben, macht er viele Fehler“ stand schon in seinem Schulzeugnis. Wie soll man dieses Chaos ordnen? Was muss rein, was muss raus? Keep cool.
Aus den viel zu kleinen Kindergitarren ist er längst rausgewachsen. Zeit, sich zu vergrößern. Helmfried auf Stelzen? Nein, aber vielleicht mit eigenen Songs? Von denen einer „Wenn ich lache“ heißt. Oder er plaudert von heimlich gehörten Schlagern aus den 1970ern, singt einen beinharten Protestsong - oder ein lyrisches Liebeslied. Freimütig zeigt er, was ihn umtreibt und bewegt: Das Leben, das Lieben, das Altern – und wie er in Zukunft damit umgeht. Mit Neugier und der Freude am Spielen
Ob todernst oder ausgelassen, albern oder nachdenklich.
Hauptsache, dass am Ende was bleibt.
Website Helmfried von Lüttichau
Foto: Gerald von Foris
Der Hosea ist in der Stadt. Und staunt nicht schlecht. Es gibt jetzt ein Geschäft, das hat immer offen, aber da ist kein Mensch. Nie! Dort arbeitet auch keiner. Es ist der reinste Asozialmarkt. Wie willst du so eine Welt noch schönreden? Es muss was passieren!
Der Hosea ist in der Stadt. Und findet helle Worte für dunkle Zeiten. Dann geht das Licht an. Endlich ist Showtime. Hereinspaziert! Lachen Sie alles raus, Sie sind in besten Händen.
Herzlich Willkommen am Happy Place!
Regie: Petra Dobetsberger
In ihrem neuen Programm „Offline“ räumt Stand-up Comedian Ina Jovanovic mit der perfekten Influencer-Welt auf und führt das Publikum durch das Chaos der Künstlerin voller Hate-Kommentare, Leistungsdruck und Männer, die bouldern.
Ehrlich, humorvoll und direkt teilt Ina ihre Unsicherheiten über ihr Berufs- und Privatleben. Außer in der Liebe hat sie, laut eigenen Angaben, keine Probleme – hier werden die Männer nämlich sofort blockiert (klingt sehr nach commitment issues, aber das ignorieren wir jetzt einmal).
Foto: © Amer Productions
Das neue Bühnenprogramm von und mit Jimmy Schlager In "Lästerlieder" zeigt er einmal mehr sein Talent, das Publikum mit seinen mitreißenden Songs und pointierten Geschichten zu begeistern.
Die gefühlte Ewigkeit unseres Lebens und wie wichtig wir uns dabei nehmen wird ebenso thematisiert, wie all die entbehrlichen Figuren und Erlebnisse die uns dabei begegnen.
Eine humorvolle Reise durch die Sonderbarkeiten der Gesellschaft, denen Jimmy Schlager gekonnt alle Details entlockt. Über die wir uns wundern, über die wir grübeln, schmunzeln, oder herzhaft lachen können.
Besetzung:
Jimmy Schlager - Geschichten, Gesang & Gitarre
Chris Heller - Klavier & Gesang
Foto: © Tibor Culcsar
In ihrem zweiten Soloprogramm „Calm your tits“ serviert Julia Brandner eine gehörige Portion österreichischen Schmäh – ehrlich, frech und urkomisch. Mit messerscharfer Zunge und entwaffnender Offenheit spricht sie über die Absurditäten von Hochzeiten, peinliche Celebrity Crushes, offene Beziehungen und ihre eigene Bisexualität. Zwischen Dates mit toten Fischen, gesellschaftlichen Tabus und Selbstironie trifft sie immer genau ins Schwarze –manchmal provokant, oft charmant, aber immer zum Brüllen komisch. Wer glaubt, schon alles gehört zu haben, sollte erst mal ihre Stories hören.
Foto: © Andrea Funk
Vom Schneebesen und anderen Wesen… Kunterbunte Küchenlieder
Wie kocht man eine Zaubersuppe? Wer macht die besten Palatschinken?
Wer hat Angst vorm Pizzamonster? Und wie klingt die Rasselbande?
KlingBim lädt zu einer kunterbunten Küchenparty für die ganze Familie - ein musikalisches Mehrgängemenü, das von innen wärmt.
Das zweite Album der österreichischen Kindermusik-Formation KlingBim spielt in der Küche. Hier treffen witzige, fantasievolle Texte auf abwechslungsreiche musikalische Elemente.
Diese Welt ist schwer zu stemmen – das wusste schon der arme Atlas bei den Alten Griechen, und der war immerhin aus Titan.
Kabarettbesucher*innen haben's leichter: Satire ist rezeptfrei, und Wortwitz hat deutlich weniger Nebenwirkungen als Alkohol. Oder hat schon mal wer den Führerschein verloren, weil er beim Autofahren einen von Müllers Schüttelreimen rezitiert hat?
Gut, dass Müllers kabarettistisches Gehirn noch nicht den Geist aufgeben will. Egal was grad wieder schief läuft - ein Gag, ein Reim, eine Wuchtel drauf und fertig.
Und danach fühlt sich die Welt oft so erstaunlich leicht an!
Foto: © Uli Neumann-Cosel
Malarina muss sich etwas überlegen. Ihr Ruhm hat dazu geführt, dass das Finanzamt und die Sozialversicherung ständig absurde Geldbeträge von ihr wollen. Wie praktisch, dass sie in Österreich lebt, einem Land ohne Erbschaftssteuer. Malarina ist eine bürgerliche Pseudo-Feministin. Sie nützt das Patriarchat lieber für ihren Vorteil, anstatt es zerschlagen zu wollen. Also macht sich die Trophäenfrau auf die Suche nach potentiellen Partnern und dated sich durch die Geschichte der Menschheit.
Text: Marina Lacković
Regie: Steffo Sourial
Technische Komposition: Stephan Philipp
Kostüm: Goran Bugarić
> Website Malarina
Ein in die Jahre gekommenes Tankstellen-Bistro am tiefsten Punkt Österreichs, dem Mariannengraben. 113 Meter über dem Meeresspiegel wandert, neben diversen Getränken, das Weltgeschehen über den klebrigen Tresen: Misslungene Grillabende, die Unfähigkeit aus einer EU-genormten Buttermilchpackung zu trinken, hardcore Liebeskummer und die ewige Treue zum Verbrenner im Autoland Österreich.
Angetrieben von Melange und Marillenschnaps ist man bald bei den ganz großen Begriffen angelangt: bei Freiheit, Verantwortung und Gerechtigkeit. Bei Macht, Status und seinen Symbolen. Zu später Stunde scheinen sich die verhärteten Fronten keinen Millimeter mehr zu bewegen – nur das Sturmtief Herta nimmt zügig Fahrt auf die Tankstelle auf. Und während der Wasserspiegel steigt, beginnen auch im Mariannengraben die eben noch klar gezogenen Linien zu verschwimmen.
Zwischen düsterem Schmäh und existenzieller Dringlichkeit schlittert Maria Muhar durch eine aberwitzige Reflexion über eine Zeit, die kaum mehr zu fassen ist. Es sei denn, man packt am tiefsten Punkt an.
Foto: © Apollonia Theresa Bitzan
Ein abwechslungsreicher und humorvoller Streifzug durch die bekanntesten Werke von Wolfgang Amadeus Mozart.
Eine musikalische Erzählung, eingeleitet von einer Kutschenfahrt wie zu Mozarts Zeiten. Die erste Publikumsreihe als galoppierende Pferde, dazu ein paar KutscherInnen und alle anderen ZuhörerInnen als Fahrgäste, die kräftig durcheinandergerüttelt werden. Der kleine Wolfgang und seine Schwester Nannerl mit verbundenen Augen am Kaiserhof. Kinder aus dem Publikum als Dirigenten des kleinen Orchesters. Ein sehr feierlicher Tanz zum Menuett aus Don Giovanni. Und alle gemeinsam als großer „Papagenochor“!
Spieldauer: circa 60 Minuten ohne Pause!
Nicht nur Cello und Gitarre können Vögel imitieren. Auch die jungen ZuschauerInnen können pfeifen und zwitschern wie die Vögel in Antonio Vivaldis „Frühling“.
Und der Donnerschlag lässt sich mit der großen Trommel doch mindestens genauso gut nachahmen wie mit Cello und Gitarre. Auch wir können wie die Hirten in Vivaldis „Sommer“ dahinschlummern. Ein gemeinsamer Tanz der Landleute zu Vivaldis „Herbst“ darf natürlich nicht fehlen. Und im Winter liegen zum Glück auch für Cello und Gitarre Schals und Pudelmützen bereit.
Kinder mit spannenden und humorvollen Konzerten im besten Sinn des Wortes zu unterhalten und sie auf Musik neugierig zu machen – das gelingt Marko Simsa immer wieder auf erstaunliche Weise.
Spieldauer: circa 60 Minuten ohne Pause!
Isaawaahsiin!
Substantiv / Ausruf – afroösterreichisch (es ist ein Wahnsinn)
Aussprache: [iˈsaːwaʃiːn]
Bedeutung: Kann Freude, Unbehagen oder Verwirrung ausdrücken – manchmal alles gleichzeitig.
Ein Wort aus der afrikanischen Diaspora, das ein Gefühl beschreibt, das viele Menschen mit Migrationsgeschichte kennen: das Schwanken zwischen Staunen, Erschöpfung und Humor. Der junge Stand-up-Kabarettist Marvin Tare, Sohn eines nigerianischstämmigen Musikers und einer Ennstaler Sozialarbeiterin, macht diesen Ausdruck, den er sich von seinem Vater geborgt hat, zum Leitmotiv seines Lebens und seines Programms. In seinen Nummern erkundet er die vielen Schattierungen seines Lebens. Zwischen Stadt und Land, afrikanisch und europäisch, zwischen Zugehörigkeit und Fremdsein sucht er nach Sinn, Halt – und …. Pointen. Er fragt: Wie funktioniert sozialer Aufstieg? Bringen Pyramidensysteme etwas? Und wie sehr muss man sich selbst verkaufen, bevor man sich verliert? Mit viel Wortwitz, schauspielerischen Einlagen und spontanem Crowdwork balanciert Marvin Tare zwischen Stand-up, Kabarett und Culture Clash Comedy – manchmal authentisch, manchmal absurd, immer ehrlich. Für alle, die in der Kleinkunst nach frischen Stimmen suchen: Marvin Tare steht für einen Paradigmenwechsel auf der Bühne –mit einem Programm voller Nachklang und Ohrwurmgarantie.
Foto: © Timmi Adesanya
In der Früh fängt es manchmal an, dass der Himmel ohne Vorwarnung auf dich herunterstürzt. Die Frau hat zu wenig oder zu viel geschlafen. Sie redet drauflos. Unter einer Lawine aus Wörtern wirst du verschüttet. Da hast du noch keinen Schluck Kaffee getrunken.
Du bist froh, dass die Erdanziehungskraft funktioniert und warst gerade dabei, deine Finger zu zählen. Schlimm an der Situation ist die hohe Geschwindigkeit, mit der die Wörter gesprochen werden. Schlimm ist das Gerenne der Mitmenschen in den Straßen, das Rasen der Traktoren über die Felder, die Hochgeschwindigkeit, mit der die Nachrichten und Katastrophen blitzen und donnern. Es ist einige Jahre her, dass der Egers einmal in einer Küche gearbeitet hat. Die Küchenchefin hat in kurzer Zeit dreihundert Mal zu ihm gesagt, dass er sich beeilen soll.
Der Egers hat es versucht. Aber es ging nicht schneller. Der Egers ist langsam. Er schneidet Zwiebeln langsam, denkt langsam und spricht meistens nicht besonders schnell. In dieser Langsamkeit hat er auch das neue Programm geschrieben. Das hat sehr lange gedauert. Buchstabe um Buchstabe, Wort um Wort. Satz um Satz. Mit einer trägen Wucht stemmt sich der Kabarettist darin gegen die Schnelligkeit der Welt. Der ganze Abend feiert die Langsamkeit und deswegen werden auch die Geschichten nicht in erhöhtem Tempo vorgetragen. Aber Sie brauchen sich als Zuschauer keine Sorgen zu machen, dass Sie wegen der geringen Geschwindigkeit vielleicht müde werden. Weil es gut sein kann, dass der Egers einmal eine Wut bekommt. Er regt sich ja oft einmal auf wegen Allem und Nichts. Und da wachen Sie dann schon wieder auf.
Foto: © Stephan Minx
Handlungsanweisungen für ein süßes, müßiges und erquickliches Leben
Die Möchtegernlektorin Michaela Obertscheider referiert ausschweifend über alles Mögliche und über möglichst Alles.
Die Expertin für… äh… eigentlich eh Vieles… will uns schonungslos belehren, lässt sich aber zu gern ablenken.
„Ich fotografiere immer wieder Freunde und zeige diese Bilder dann meinem Essen.“
Die eloquente Perfektionistin schwärmt vom Faul-Sein als effiziente Strategie für Kreativität, ist aber doch recht froh, wenn wir nicht am Sofa sitzen bleiben. Wenn aus dem professionell geplanten Vortrag doch noch ein vergnüglicher Kabarettabend wird, liegt das an der ausgeprägten Spiellust der charmanten Tirolerin, die abwechselnd auf große und kleine Bühnen steigt. Und in Fettnäpfchen.
Pressestimmen
Obertscheider war einst Teil des Clown-Kabarett-Duos „Das A&O“ und arbeitet als Impro- und Kreativtrainerin. Entsprechend souverän gelingt ihr in „Vergnügt Euch!" mit subtilem Slapstick die köstlich komische Verkörperung einer Workshopperin für Wohlbefinden, die sich im Rampenlicht alles andere als wohl fühlt. Mit Witz fühlt sie Worten und Wendungen auf die Zahnwurzeln…grotesk und tragikomisch.
(Peter Blau, Falter)
Die Präzision, mit der Michaela Obertscheider ihre Figur im Griff hat, ist atemberaubend: eine Trainerin – oder Speakerin - , die Sprache und Körpersprache als Vortragsthema hat! Und ständig beweist, wie sehr sie beides nicht unter Kontrolle hat. Zu sehr funken da ihre Kindheitserlebnisse und sonstige Unzulänglichkeiten dazwischen. Das macht sie dermaßen komisch und entlarvend, dass einem das Lachen nicht im Hals stecken bleibt, sondern einfach raus muss!
(Peter Wustinger, ORF)
Michaela Obertscheider gehört ja zu den mit Abstand witzigsten Menschen, die ich kenne. Meine Kinder sind quasi aufgewachsen mit von ihr inszenierten Kindertheatervorstellungen im Niedermair oder im Akzent. Wenn sie Kabarett macht, war es klar, dass ich das sehen muss. Und wurde nicht enttäuscht!
(Alexandra Mantler, Ö1)
>>> Website Michaela Obertscheider
>>> Pressematerialien zu "Vergnügt Euch!"
Foto: © Klemens Dellacher
Die Zukunft ist auch nicht mehr das, was sie einmal war, wusste schon Karl Valentin.
Mike Supancic liefert jetzt den Beweis dafür, denn er war schon dort.
Im Zuge dessen hat er das künstliche Gewissen selbst ausprobiert.
Er saß in der Jury des Raiffeisen-Reibeisen-Songcontests.
Und erlebte eine Jugendrevolte mit dem Schlachtruf „Ganz Wien ist heut auf Protein“.
Mike berichtet über den Lebensabend im Rockressort Rensenbrink, lässt sich vom Investmentpunk durch die Hypermegainflation coachen, und er wird aus dem Zug geworfen im eigenen Land, mit einer Malakofftorte in der Hand.
Weiters sind zu hören der Antiblues Blues, das Dürüm-Langos-Asianudeln-Maronistand Medley sowie zahlreiche Songs über Themen, über die noch nie Songs geschrieben wurden.
Beziehungsweise worden sein werden.
Aber wie das mit der Zukunft genau gegangen sein wird, werden sie in Zukunft von Mike Supancic am Ende erfahren haben.
Regie: Nadja Maleh
Ein Kindertheaterstück ab 2 Jahren mit den berühmten Figuren von Mr. Men und Little Miss über die unendliche Neugier und die Suche nach dem Finden!
Eine Entdeckerin macht sich auf die Suche nach den kleinen spannenden Dingen im Alltag und entdeckt dabei Mister Neugierig.
Gemeinsam stecken sie ihre neugierigen Nasen überall hinein und stoßen dabei auf viele Fragen: Was ist das? Was kann es? Wozu braucht man es und warum ist es eigentlich da? Immer tiefer geht es in die Welt der Fragen und vielleicht kommen plötzlich die lustigsten und spannendsten Antworten von selbst?
Lasst uns zusammen entdecken, forschen, finden und erfinden mit all den bekannten W-Fragen!
Olivia productions- Theater, Kunst und Kultur für junges Publikum präsentiert seine zweite Produktion „? NEUGIERIG ?“ - eine Einladung den Mut am Fragen stellen nie zu verlieren!Was die Entdeckerin wohl alles findet?Na, neugierig?
ZIELGRUPPE: 2 – 6 Jahre
STÜCKDAUER: 35 min
„Stücke für ganz kleine Kinder sind schon rar, solche die auch wirklich gut funktionieren, findet man noch seltener. Die Schauspielerin Sophie Berger schafft es, mit einer ehrlichen Performance, plüschigen Figuren, heiteren Liedern und einem selbstgebauten Turm (der natürlich zusammenbrechen wird!) Kindern ab zwei Jahren ein Gefühl für Gefühle zu vermitteln.“ (Falter, Martin Pesl, Juli 2020)
Ein Klein(st)kindertheaterstück über GEFÜHLE & EMPATHIE mit den berühmten Figuren von Mr. Men und Little Miss! FREUDE, ZORN, TRAUER.
Ein Gefühl, was ist das? Darf ich traurig sein, oder wütend? Und was bedeutet eigentlich „mit Gefühl“? Mit welchem, deinem oder meinem? Vielleicht sogar unserem. Etwas fühlen, empfinden für einander.
MITGEFÜHL!
Die zwei Figuren, Mr. Griesgram und Little Miss Sonnenschein begegnen einer Bauarbeiterin und zu dritt erleben sie ein spannendes Abenteuer, bei dem sie Ihren Gefühlen freien Lauf lassen können.
Erlebnisreich und bunt überrascht OLIVIA productions mit den eigenen Gefühlen die tief in uns schlummern und geweckt werden wollen.
Gefühle gehören gefühlt!
Mit Sophie Berger
ZIELGRUPPE: 2 +
STÜCKDAUER: 30 min
ÜBER UNS OLIVIA productions – Theater, Kunst und Kultur für junges Publikum möchte mit viel Humor, Spielfreude und Phantasie Geschichten erzählen. Für Groß und Klein. Die Stücke sollen gleichermaßen die Kinder und die Eltern ansprechen und in einem professionellen Rahmen entwickelt und gespielt werden. Verschiedene Spielformen, experimentelle Auseinandersetzungen, mehrere Spielebenen sollen Teil der Inszenierungen sein und so das Publikum verzaubern.
Wir wollen mit unseren aktuellen Produktionen Theatererlebnisse schaffen, welche Lust auf mehr machen und sich nachhaltig in Niederösterreich etablieren.
Gutes, professionelles Theater für die ganz Jungen!!
Website Olivia
Ein Abend über Umwege, Missverständnisse und die Kunst, sich selbst im Weg zu stehen!
In seinem zweiten Programm nimmt Peter Panierer sein Publikum mit auf eine Reise durch sein eigenes Leben – von den kleinen Skurrilitäten der Kindheit über chaotische Jugendabenteuer bis zu den Beobachtungen eines Erwachsenen, der immer noch versucht, das Leben zu verstehen. Es sind Geschichten von Missgeschicken, Glück, absurden Situationen und Momenten, in denen man sich am liebsten unsichtbar machen würde – erzählt mit einer Mischung aus Waghalsigkeit, Frechheit und ganz viel Herz.
Dabei ist sein Humor immer persönlich, oft provokant und gerne tabu. Er regt sich über Menschen, Systeme und eine Gesellschaft auf, die sich erstaunlich treffsicher selbst im Weg steht – und über die absurden Regeln des Lebens, die wir uns dabei ständig selbst auferlegen. Aber noch öfter lacht er über sich selbst, seine eigenen Fehltritte und Schwächen.
„STREUGUT“ ist Comedy, die direkt aus dem Leben kommt, Kabarett, das Tempo und Pointen liebt, und ein Abend voller Geschichten, die nachwirken: ehrlich, witzig, manchmal unbequem – und immer mit der Einladung zum Wiedererkennen.
Foto: © Jakob Plattner
INTRO ist ein Programm ohne Untertitel. Schnörkellos, gerade raus, ohne Blatt vorm Mund.
Warum freut man sich über rauchende Kinder? Wieso tritt einer zweimal aus der Kirche aus? Und weshalb nennt sich dieser jemand ausgerechnet
Peter Panierer? Vielleicht aus den selben Gründen, aus denen er gerne mit kugelsicherer Weste unterrichtet, arbeitslose Eltern bevorzugt und
nachhaltigem Ladendiebstahl etwas abgewinnen kann.
2023 hat Peter Panierer den Grazer Kleinkunstvogel gewonnen, nun spielt er sein erstes Solo-Kabarettprogramm.
Foto: © Jan Frankl
Legendär. Radio-Kult. „Projekt X“ hat den Humor einer ganzen Generation geprägt und sie durch die Jugend begleitet. Nach 30 Jahren on air wurde die für ihren anarchischen, spontanen und skurrilen Humor bekannte FM4-Radiosendung aus dem Programm genommen – doch Clemens Haipl und Herbert Knötzl machen weiter! Im NIEDERMAIR führen sie die satirische Diskussionssendung als Podcast mit absurden Themen, spontanen Dialogen und originellen Gästen live, ungeschnitten und mit Publikum fort.
Auf der Bühne steht ein gigantisches Smartphone.Mein Scroll-Daumen beginnt schlagartig zu zucken. Der Akku ist schon gleich leer, aber ich hab’ noch genug Saft, um mir ein paar Reels zu gönnen.Hoffentlich sind heute ein paar Gustostückerl dabei, meine Dopaminrezeptoren sind schon völlig unterstimuliert. Ich brauch dringend irgendwas Geiles …
Zusammen dekonstruieren wir:
Der KI fällt eh zu allem ein pfiffiger Schmäh ein, und wenn's gar keinen Sinn mehr ergibt, kommt der Monolog, der dich alles in Frage stellen lassen wird! – Noch in Jahren geht dir durch den Kopf: Hat er das wirklich gesagt!? Was hat er wirklich gesagt? – Darum verpasse auf keinen Fall die einzigartige Wiener Schmäh Live Show: Raphael Teuer in Reel Life.
(Teuer = gut)
Reginald Bärris is an American comedian based in Austria and a pioneer in Europe’s English comedy scene! Since founding Comedy For Expats in 2016, Reginald climbed his way from the humble open mic to the comedy big leagues. Since then, he’s been featured on ORF, Ö1, and FM4 and has worked alongside comedy superstars as the opening act for Netflix comedians: Tom Segura, Russell Peters, and Iliza Shlesinger. He now performs for thousands of smiling faces each year and has headlined shows in 60+ cities in 22 countries.
FREE AT LAST is a cross-cultural comedy experience that’s hilarious to locals and internationals alike! This program explores what “freedom” really means when you step outside your own culture. After rebuilding his life abroad, Reginald uses satire, personal stories, and outsider perspective to turn everyday moments into big laughs and surprising insights. From social customs and unspoken rules to mental health and belonging, the show celebrates curiosity, empathy, and the joy of seeing the world through fresh eyes — inviting audiences to laugh, reflect, and feel a little more connected.
Note: The show will be entirely performed in English.
Foto: © Shaun Nix
Den Pressetext für sein neues Programm selbst zu schreiben, ist ein bisschen wie onanieren vorm Spiegel – selten lustig. Trotzdem muss es gemacht werden.
Also nicht das Onanieren vorm Spiegel, sondern das Schreiben des Pressetextes.
Mein neues Programm heißt „Pervekt“, weil mein Leben eben Pervekt ist.
An guten Tagen steh ich vorm Geldautomaten. An schlechten Tagensteh ich vorm Pfandautomaten. Am Ende vom Tag komm ich auf Null raus. Sag ich zumindest dem Finanzamt. Ich wurde 1986 in der ehemaligen DDR geboren. Nackt und ohne Geld. Aber das ist der Zustand, in dem man am gefährlichsten ist. Und am lustigsten. Heute, 38 Jahre später, befinde ich mich wieder in diesem Zustand.
Mein Leben ist Pervekt.
Preise:
• Passauer Scharfrichterbeil
• Dortmunder Comedy & Kabarett Pockal
• Goldene Weißwurscht München
• Bremer Comedypreis
Foto: © Michael Zahn
Romeo muss heim, von Wien nach Oberösterreich. Die Oma liegt im Sterben. Wieder mal. Die Reise in sein Heimatdorf ist für Romeo auch eine Zeitreise zurück in seine eigene Kindheit und Jugend. Er trifft seine alte Jugendliebe wieder, die er damals in der Schulzeit leider nicht küssen durfte. Ihre Familie hatte es verboten. Ein bissl deswegen, weil Romeo die falsche Hautfarbe hatte. Hauptsächlich aber, weil er zu wenig Hektar hatte (Anm.: Null). Romeo besucht daheim im Dorf ein Zeltfest, auf dem immer noch die gleiche Band wie vor 15 Jahren spielt, und wo ihn immer noch die selben Nazis wie vor 15 Jahren verprügeln wollen. Herrlich ist das, wenn manche Dinge im Leben einfach immer gleich bleiben.
Umgeben von Grillhendl-Duft und leicht betrunken von einer ganzen Schachtel Jägermeister wird Romeo nostalgisch. Soll er am Ende gar nicht mehr zurück nach Wien, wo die Menschen zwar liberaler - aber leider auch fader sind? Ist doch das Dorf hier seine wahre Heimat? Was ist denn Heimat überhaupt? Kann man auf sein Vaterland stolz sein, wenn man seinen eigenen Vater nicht kennt?
In seinem zweiten Kabarett-Programm „HEIMWEH“ spricht Romeo Kaltenbrunner über sein Aufwachsen am Land, und wie es ist, wenn man fremder aussieht, als es der eigene Familienname und der Dialekt vermuten lassen.
Foto: Isabella Aust
„Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum!“ So sagt man. Aber was ist eigentlich der Unterschied? Träumen wir nicht alle, während wir leben? Und leben, während wir träumen?
Rudi Schöller ist bekannt aus der ORF-Sendung „Pension Schöller“ und dem gleichnamigen Podcast. In seinem Programm, das irgendwo zwischen Traum und Wirklichkeit schwebt, nimmt er sein Publikum mit auf eine Reise.
Über Künstliche Intelligenz und die Generation Z, das Älterwerden und neue Rollenbilder, Stadt und Land, soziale Medien und Spiritualität, den Alltag in einer Patchworkfamilie und die kleinen Geschichten, die nur das Leben schreiben kann.
Und manchmal eben auch ein Traum.
Foto: © Robert Oberzaucher
Geboren im südsteirischen Gnas und aufgewachsen auf einer Schweinefarm, begann Anja Plaschg bereits als Teenagerin mit dem Schreiben und Aufführen von Musik am Klavier und galt schnell als „Wunderkind“. Kein Wunder, dass sie dieser Leidenschaft auch später folgte und schließlich an der Akademie der Bildenden Künste in Wien studierte.
Ihr erster Release unter dem Pseudonym SOAP&SKIN war 2008 dann eine gleichnamige Vier-Track-EP. Im folgenden Jahr veröffentlichte die heimische Singer/Songwriterin und Ausnahmekünstlerin – damals mit erst 18 Jahren – ihr Debütalbum „Lovetune for Vacuum“ begleitet von gewaltigem medialem Echo. Das Album brachte mit „Spiracle" und „Mr. Gaunt Pt. 1000" auch zwei Hit-Singles hervor und katapultierte die junge Künstlerin direkt in die Top-5 der heimischen Albumcharts. Aber auch international schlug SOAP&SKIN mit ihrem Debüt Wellen und reüssierte z.B. auch in Frankreich und Belgien in den Charts. Die Kritiken waren regelrecht überschwänglich und oft wurden Vergleiche zwischen Plaschg und berühmten Singer/Songwriterinnen wie Cat Power, Kate Bush oder Björk gezogen.
2010 wurde sie dann im Rahmen des Eurosonic Noorderslag in den Niederlanden auch mit dem „European Border Breakers Award“ für ihren internationalen Erfolg ausgezeichnet und reihte sich so in eine Liste mit namhaften Kolleg:innen wie Adele, Lykke Li, Katie Melua, Dua Lipa oder Aurora.
Im Folgejahr wurde es ruhiger um die Künstlerin, die sich auf das Schreiben von neuem Material und andere kreative Projekte fokussieren wollte. Im Jahr 2012 dann gab sie ihr Debüt als Schauspielerin im Spielfilm „Stillleben“. Danach zog sie sich für einige Jahre aus der Branche zurück, um sich auf andere Kreativprojekte und ihr Privatleben zu konzentrieren, bevor sie mit ihrem dritten Album „From Gas to Solid/You Are My Friend“ 2018 wieder auf der musikalischen Bildfläche erschien.
presented by THE GAP FM4 Niedermair und Stadtsaal
Eine humorvolle Reise durch seine Erfahrungen als arabischstämmiger, katholisch aufgewachsener und sehr homosexueller Mann.
Auf unterhaltsame Weise teilt er seine Erlebnisse und Herausforderungen sich in der österreichischen Gesellschaft zu integrieren.
Sein Humor entführt das Publikum in seine Familienwelt und beleuchtet mit scharfsinnigem Witz die kulturellen und sozialen Eigenheiten seines Lebens. Dabei erhebt er nie den Anspruch, sich selbst als witzig zu bezeichnen – das überlässt er seinem Publikum.
„Habibi macht Spaß und hat Spaß“ - Grazer Kleinkunstvogel 2025 - Publikumspreis
Gewinner Kabarett Talente Show 2025
Sebastian Humi, ein gebürtiger Araber, der in Oberösterreich aufgewachsen ist und in Linz, Salzburg und Graz gelebt hat, bringt seine einzigartige Perspektive auf die Comedy-Bühnen Wiens. Jetzt wohnhaft in der österreichischen Hauptstadt, hostet er die Show „Queer Comedy Boom", mit der er queer-feministische Kunst fördert Sebastians Comedy-Set „Arabisch - Katholisch - Schwul: das zerissene Kind" ist eine humorvolle Reise durch seine Erfahrungen als arabischstämmiger, katholisch aufgewachsener und sehr homosexueller Mann.
Geboren 1990, teilt er auf unterhaltsame Weise seine Erlebnisse und Herausforderungen, sich in der österreichischen Gesellschaft zu integrieren. Sein Humor entführt das Publikum in seine Familienwelt und beleuchtet mit scharfsinnigem Witz die kulturellen und sozialen Eigenheiten seines Lebens. Dabei erhebt er nie den Anspruch, sich selbst als witzig zu bezeichnen – das überlässt er seinem Publikum.
Foto: © Julian Pöschl
Ein Regierungsprogramm von seiner Severinität in Groebner Verfassung
Es soll da bloß keiner auf blöde Ideen kommen. Der kleine Mann auf der Straße, das ist immer noch ein Mensch wie Du und ich. Fragen wir ihn also, den kleinen Mann.
Erste Frage: warum ist der kleine Mann eigentlich immer auf der Straße? Hat er kein zu Hause? Und wie klein ist er genau? Und strebt das Volk immer nach Größe, weil es aus lauter kleinen Männern besteht?
Und das Volk? Was will es? Weiß es überhaupt, was es will? Oder was es ist? Und was sagt man ihm? Dem Volk? Natürlich eines: Folgt’s!
Denn es gibt einen, der weiß das alles. Schließlich ist das Volk der Severin! Oder Souverän? Egal, Hauptsache Rufzeichen!!!
Das wird eine volkenreiche Begegnung. Mit volkigen Begründungen. Hier bleibt nichts volkenlos. Volk-asko verunsichert sozusagen. Hier kommt ein Autokrat zum Knutschen. Einer bei dem die Willkür vor der Pflicht kommt.
Eben einer wie Du und ich.
Ein Raum, eine Frau, ein paar Discokugelscherben.
Sonja Pikart steht am Fenster und versucht dabei, seriös auszusehen. Seit 4 Uhr morgens hat sie trainiert, meditiert und geräuchert – sowohl Tofu als auch böse Geister. Jetzt fragt sie sich, wie viele Weltkriege wohl schon entstanden sind, weil irgendeine Wohlfühlapp einem Faschisten gesagt hat: „Alles darf da sein. Du bist genug.“
Die Welt vor der Tür würde Sonja gerne als apokalyptischen Alptraum bezeichnen, doch eigentlich ist alles so wie immer: Manches ist so furchteinflößend, dass man es verdrängen muss, aber es gibt auch NGOs, Eis und Faultierbabys. Würde sie überhaupt merken, wenn ein Punkt kommt, an dem die Stimmung kippt? Solange sie sich hier drin um ihr Kimchi kümmern kann, ist ja eigentlich alles gut. Es ist schön, gebraucht zu werden. Mit Herzenswärme ein Kohlgemüse zu nähren, das kann eine KI nämlich nicht.
Es beginnt eine fantastische Sci-Fi Reise in die eigene Seele, ein komischer Traum von einer verschlimmbesserten Welt, eine Suche nach Menschlichkeit in einer wiederverwendbaren Piñata.
Halb Mensch – eine U- und Dystopie.
Anmerkung: Dieser Pressetext hat ChatGPT in den Arsch getreten!
Pressematerial (Website Sonja Pikart)
Wie überlebt man Sperrmüll-Dates mit der Ehefrau, spontanen Kontrollbesuch vom Jugendamt und einen Nachbarn, der besser nagelt als man selbst?
In „Herzklopfen“ erzählt Stefan Leonhardsberger von der täglichen Herausforderung, als Partner, Heimwerker und Familienoberhaupt zu bestehen.
Zwischen Meniskus-OPs, Grillabenden mit Profi-Besserwissern und heimlichen Haschkeksen fragt er sich: Bin ich mit 40 noch cool oder schon wie mein eigener Vater? Heraus kommt ein Abend voller Gags, Gesang und intimer Geständnisse – witzig, unverschämt und mitten ins Herz.
Zur Website von Stefan Leonhardsberger
Foto: © Luis Zeno Kuhn
Das Beste aus 15 Jahren und neue Katastrophen
Wenn jemand in Gedanken, Worten und Werken so grandios und komisch scheitert wie Waghubinger, bleibt ihm nur, immer wieder aufzustehen, sich einen Ruck zu geben und sich auf den Barhocker zu setzen. Da ihm in die Zukunft zu planen nie richtig geglückt ist,schaut er diesmal zurück und ein wenig zur Seite. Die besten Geschichten, für die man diese Kunstfigur liebt, werden noch einmal erzählt und mit neuen Anekdoten und Erklärungsversuchungen zu einer Achterbahn der Gefühle verschraubt. Waghubinger denkt und redet dabei so knapp an der Wirklichkeit vorbei, dass man sie manchmal klarer zu sehen glaubt als im Theater der eigenen Welt.
Der berühmte Spiegel, den er vorhält, ist diesmal ein beim Einparken abgebrochener Rückspiegel und wer will kann darin sich selbst, die Welt, oder einfach wieder einen Waghubinger sehen. Philosophisches Granteln und liebevolle Gemeinheiten.
Die Allgemeine Zeitung Mainz schreibt zu ihm: "Federleicht und geschliffen. Es gibt nur wenige Kabarettisten, die es mit Waghubingers Formulierungskunst aufnehmen können –und es gibt nur ganz wenige Kollegen, bei denen geschliffene Texte so federleicht durch den Saal schweben".
Stefan selbst sagt von sich nur, er betreibe österreichisches Jammern und Nörgeln, aber mit deutscher Gründlichkeit.
Website Stefan Waghubinger
Foto: Christian Stummer
Tereza Hossa ist etwas Besonderes. Das haben zumindest immer ihre Eltern gesagt. Jetzt ist sie Tierärztin und Kabarettistin und hat schon wieder vergessen, worum es im Leben geht. Tote Katzen als Hobby, linke Männer als neue Spezies und fickfrei seit Mai: Schonungslos und direkt packt sie über die Erlebnisse der letzten Jahre aus.
Vom Kuhstall ins deutsche Fernsehen und zurück in die Kleintierpraxis – Hossa hat zu viel erlebt und möchte davon erzählen. Tagada ist ein Coming-of-Age Programm, das den Weg einer jungen Frau zeigt, die nicht zur Ruhe kommt und dabei versucht cool zu bleiben.
Anmerkung: Tagada bezeichnet auch einen Karussell-Typ, dessen Verbreitung in den 1970er-Jahren hauptsächlich in Italien und Österreich ihren Höhepunkt fand. Das Tagada im Wiener Prater ist eine essenzielle Konstante in Hossas Leben.
Tereza Hossa ist Kabarettistin & Tierärztin. Sie wurde 1995 in Australien geboren und wuchs in Tirol auf. Hossa schreibt u.a. für die Tagespresse, den Standard, Carolin Kebekus und Till Reiners. Seit 2013 lebt und arbeitet sie in Wien.
Den dunkelgrau in schwarz malenden, hoffnungslosen, ausweglosen, traurigtristen Kafka haben wohl die meisten von uns im Deutschunterricht kennengelernt. Viele von uns haben ihn aus dieser Erfahrung heraus auf dem weiteren Lebensweg gern gemieden.
Thomas Maurer möchte an diesem Abend Kafkas andere Seite zeigen, die eigentlich keine andere Seite ist, sondern oft nur ein anderer Blickwinkel. Mit Kafkas Komik verhält es sich ähnlich wie mit diesen merkwürdig gemusterten Kippbildern, auf die man lange starren kann, ohne die angeblich darin verborgenen Zeichen zu sehen. Hat man sie aber einmal entdeckt, gehen sie nie wieder weg.
Ist das denn nicht – auch – komisch, wenn einer in der Früh als Ungeziefer aufwacht undalle, ihn eingeschlossen, so lange wie möglich so tun, als wär nix?
Diesen Kafka will Thomas Maurer an diesem Abend vorstellen. Ein sogenanntes Pointenfeuerwerk kann er dabei nicht in Aussicht stellen, versprochen werden kann aber eine feine, helle, wache, immer wieder groteske Komik, niedergeschrieben von einem der größten deutschsprachigen Schriftsteller und vorgetragen von einem doch ziemlich guten altgedienten Kabarett-Haudegen.
"Es wurde einem wohl in seiner Nähe. Er konnte begeistert und hingerissen sein, des Scherzens und Lachens war dann kein Ende; ja er lachte gern und herzhaft und wussteauch seine Freunde zum Lachen zu bringen. Er war ein wundervoll helfender Freund." Max Brod über Franz Kafka
Ich kann auch lachen, Felice!
Franz Kafka
Pressestimmen:
Gewiss der unaufwendigste Beitrag eines Theaters zum Kafka-Jahr, vielleicht der beste:
Thomas Maurer liest ausgewählte Texte. Ganz in Zivil. Der einzige Showeffekt: Blackouts. Sehr lustig.
Die Presse / Thomas Kramar
In den Stakkato aus Kafka und Kommentar wird der Abend fulminant.
So hat man nach zwei Stunden einen Crashkurs Kafka hinter sich, der das Genie beider a diesem Abend beteiligten ausweist.
Der Standard / Michael Wurmitzer
Thomas Maurer schafft es mühelos: Ein wirklich komischer - und auch volksbildnerisch wertvoller Abend.
Kurier / Thomas Trenkler
Website von Thomas
„Jetzt geht’s mal um den Menschen, der mir am nächsten steht: Ich! Ich! Ich!“
So wird es uns vorgelebt, in der Politik, in den Sozialen Medien und in der Kindergarten-Whatsapp-Gruppe. Wir leben in einer Gesellschaft voller Gewinner, wo jeder Erster sein will, ja, Erster sein muss. Wer Zweiter wird hat schon verloren, wurde abgehängt, ist auf der Strecke geblieben.
Diese Kräfte wirken auch auf Thomas Mraz ein und daher gilt für ihn nun: MRAZ FIRST!
Dabei war er selten – sehr selten – eigentlich nie – bei etwas Erster.
Es ist höchste Zeit, dass sich Mraz, in seinem ersten Solo-Programm, seinen großen Fragen stellt: Strebt er die Obmannschaft im Kleingartenverein an? Eröffnet er seinen Würstelstand, ganz genau so wie er ihn von früher kennt? Ist er schon alt genug, um die Korridorpension zu beantragen? Ist er weitgereister Kosmopolit oder ein Prolet aus Favoriten? Oder gar beides? Und am allerwichtigsten: Ist er gar wirklich auch so ein Egoist, wie alle anderen?
Eine überzeugte Marxistin und linke Aktivistin erbt überraschend eine Altbauwohnung und stürzt in eine tiefe Krise.
Ihrem bürgerlichen Schicksal zum Opfer gefallen, bleibt der Klassenverräterin nichts anderes übrig, als ihre bisherigen Überzeugungen zu hinterfragen und in ihren frisch geerbten vier Wänden nach einem neuen Lebenssinn zu suchen.
„Wunschlos unglücklich“ ist ein komisches Theaterstück von einem Menschen, der nichts von Theater versteht, für Menschen, die nichts von Theater halten.
Getrieben von ihrer Begeisterung für die hässlichen Seiten des Lebens parodiert toxische Pommes die österreichische Gesellschaft und entlarvt sie gerne auch mal dort, wo es wehtut.
Neben ihren satirischen Kurzvideos bespielt sie seit 2021 verschiedene Kabarettbühnen im deutschsprachigen Raum. 2024 ist ihr Debütroman „Ein schönes Ausländerkind“ bei Zsolnay erschienen.
Nach „Ketchup, Mayo & Ajvar“ ist „Wunschlos unglücklich“ ihr zweites Soloprogramm.
Foto: Muhassad Al-Ani
„Leider Piefke” oder „Deutscher sucht Anschluss“
Wiener Lieder und Geschichten von und mit Ulrich Michael Heissig
Ein humoristisch-satirischer Abend mit Wiener Liedern, Gedichten und Geschichten. Aus der Sicht eines zugereisten Deutschen.
Heissig, Berliner Kabarettist, Autor und Regisseur – bekannt im deutschsprachigen Raum als Mann hinter der Kunstfigur “Irmgard Knef“, der fiktiven Schwester von Hildegard Knef – ist seit einigen Jahren Wahlwiener.
Heissig erzählt, liest und singt als integrationswilliger Deutscher in Wien von und über seine Assoziationen, Erfahrungen, Beobachtungen und sprachlichen Verwirrungen. Seine Erfahrungen sammelte er zwischen Cafe Central und Zentralfriedhof, Simmering und Semmering sowie Trallala und Hopsasa in Oberlaa und Unterlaa.
Mit Liedern wie „ Ger-mansplainer“, „Die Wien-Fluss-Hymne“ oder „Wie a Heizschwammerl im August“, dem „Muaterl-Lied“ u.v.a. bereichert er das Wiener-Lied-Gut mit neuen Texten und Melodien.
Einziger Schönheitsfehler: Leider Piefke.
Website Ulrich Michael Heissig
Foto: Robert Recker
Wo findet man Antwort auf alle Fragen? Im Orakel von Selfie, ist ja logos! Xaver Schumacher präsentiert moderne Coverversionen antiker Sagen und erzählt griechische Mythen für die Gen Z: Die Generation Zeus. In seinen Metamorphosen wird Medusa zu #Metoosa, Sisyphos müht sich mit Online-Flugbuchungen und die Büchse der Pandora kämpft gegen Dosenpfand.
Der Doppelakademiker Xaver (Mag.Mag.!) erfüllt dabei auch vorbildlich seinen Bildungsauftrag und beantwortet alles, was Sie schon immer über Mythologie wissen wollten. Warum sind die Götter so böse? Gab es den Trojanischen Krieg tatsächlich? Und werden sich neumodische Religionen wie das Christentum wirklich durchsetzen? Infotainment auf olympischem Niveau!
Ein Programm für Nymphen, Nerds und Neugierige, für Mythologie-Fans und solche, die es noch werden wollen.
Foto: Xaver Schumacher
Frei nach Miguel de Cervantes
Von Matthias M. Bauer
Die Grundlage für das rasante Phantasiestück ist der Abenteuerroman Don Quijote de la Manche von Miguel de Cervantes, der zu den einflussreichsten und bekanntesten Büchern der Weltliteratur zählt und sich nach 400 Jahren immer noch auf Literaturlisten befindet. An diese historische Romanfigur angelehnt, durchlebt auch unser Don Kiwischote eine Heldenreise der besonderen Art.
INHALT Don Kiwischote ist überzeugt, ein echter fahrender Ritter zu sein. Mit seinem Nachbarn Sancho Panza reitet er los auf der Suche nach ritterlichen Abenteuern. Bei einer alten Windmühle begegnen sie der Dulcinea, in deren wunderschönen Gesang sich Don Kiwischote sofort verliebt. Doch nur er vermag die schöne Stimme der Dulcinea zu hören. Für Sancho klingt ihr Gesang fürchterlich! Kann es sich dabei um das Werk des bösen Zauberers handeln? Und wird es Don Kiwischote gelingen den Zauberer zu besiegen, damit die ganze Welt die schöne Stimme der Dulcinea hören kann? Das Stück basiert auf der grundlegenden Frage nach „Phantasie oder Wirklichkeit?“ und soll dazu anregen, über dieses zeitlose Thema zu reflektieren. Phantasie kann die Grenzen zur Realität verwischen und doch ist sie eine der schönsten und notwendigsten menschlichen Fähigkeiten und hat die Kraft nicht nur einen selbst sondern auch seine Mitmenschen zu beflügeln.
Team
Schauspiel | Choreographie: Karoline Troger
Schauspiel | Koordination: Gregor Kronthaler
Stück | Regie | Musik: Matthias M. Bauer
Produktion | Dramaturgie | Austattung: Nadja Prader
Stücklänge: ca. 50 Minuten
Für Menschen ab 8 Jahren
Der Zitronenwalter ist extrem selten und wegen seiner Kreativität ein gern gesehener Bote der Kultur. Unter seinem Schirm fördert er das darstellende Spiel, interdisziplinäre Projekte und Arbeitsweisen so wie pädagogische Aufbereitungen. Freischaffende Künstler*Innen können ihr prozess-, zielorientiertes, effektives Schaffen verwirklichen. Der Zitronenwalter ist ein kontrastreiches Künstlerkollektiv - eine Ideenschmiede - in der neben mehreren Ebenen der darstellenden Kunst, der Lyrik und der Musik auch eine Kombination unterschiedlichster Genre und Medien ehrlich, natürlich, völlig abstrakt, satirisch und oder romantisch zusammengesponnen und neugestrickt werden.
Foto: © Zitronen Walter